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Rettungseinsatz

Trümmerteile über 500 Meter verteilt: Vollsperrung auf A2 nach schwerem Unfall

Bielefeld

Weil die Achse eines Autos brach, ereignete sich auf der A2 bei Bielefeld ein schwerer Unfall. Die Polizei musste den Verkehr in beide Richtungen stoppen.

Von Sohrab Dabir

Nach dem Unfall auf der A2 bei Bielefeld bildete sich ein kilometer langer Stau. (Symbolbild) Foto: Christoph Schmidt/dpa/Symbolbild

Zu einem folgenschweren Unfall kam es am späten Donnerstagabend (10. Juni) auf der A2 bei Bielefeld. Ein Mann aus Gütersloh war um 23.32 Uhr auf der Autobahn in Richtung Dortmund unterwegs, als plötzlich zwischen den Anschlussstellen Bielefeld Ost und Bielefeld Süd die Achse seines BMW brach.

Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Auto, stieß gegen die Leitplanke und blieb anschließend zwischen dem mittleren und dem linken Fahrstreifen der A2 quer stehen. Ein sich nähernder Mercedes-Fahrer (24) bemerkte den BMW noch rechtzeitig und blieb vor dem Wagen stehen. Weniger Glück hatte jedoch ein anderer Verkehrsteilnehmer.

Unfall auf A2 bei Bielefeld: 16.000 Euro Sachschaden

Der 21-Jährige aus Schwerte (Kreis Unna) bemerkte die Situation zu spät und fuhr mit seinem Auto gegen das Heck des Mercedes. Durch die Wucht der Kollision wurde das Auto gegen die Leitplanke geschleudert – dabei wurden der Fahrer sowie ein weiterer Insasse (23) schwer verletzt. Nach einer medizinischen Erstversorgung vor Ort wurden sie von den Rettungssanitätern in ein Krankenhaus gebracht.

Die durch den Unfall entstandenen Trümmerteile hatten sich auf einer Länge von knapp 500 Metern über die A2 verteilt, berichtet die Polizei, die die Strecke bei Bielefeld für den anschließenden Einsatz in beide Richtungen komplett sperren musste. Der BMW-Fahrer blieb bei dem Vorfall unverletzt. Nachdem die Fahrbahn gereinigt worden war, konnte die Autobahn gegen 1.50 Uhr wieder freigegeben werden – in der Zwischenzeit hatte sich ein etwa zwei Kilometer langer Stau gebildet. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 16.000 Euro geschätzt.

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