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Polizeieinsatz

Vater vergisst 11-jährigen Sohn auf Autobahnparkplatz und fährt weiter

Rinteln/Bielefeld

Ein Elfjähriger wurde von seinem eigenen Vater auf einem Autobahnparkplatz der A2 vergessen. Erst nach etwa 20 Kilometern fiel dem Mann sein verhängnisvoller Fehler auf.

Von Sohrab Dabir

Ein Mann hatte zunächst seinen Sohn auf einem Parkplatz vergessen und seine Reise auf der A2 fortgesetzt. (Symbolbild) Foto: Fabian Sommer/dpa/dpa-tmn

Einen ungewöhnlichen Einsatz hatten Beamte der Autobahnpolizei Bielefeld am vergangenen Samstag (7. August) auf der A2. Ein 44-Jähriger war mit seinen drei Kindern auf der Autobahn unterwegs, als er in Fahrtrichtung Dortmund auf einem Parkplatz eine Toilettenpause einlegte.

Anschliessend fuhr er weiter auf der A2 in Richtung Dortmund, als hinter Bielefeld das jüngste der drei Kinder fragte, wo denn sein großer Bruder sei.

Kind auf Parkplatz vergessen: Besorgter Vater auf A2 bei Bielefeld im Stau

Erst da bemerkte der Braunschweiger, dass er seinen elfjährigen Sohn auf dem Parkplatz vergessen hatte. Dieser musste sich während der Toilettenpause unbemerkt aus dem Fahrzeug geschlichen haben. Gegen 11.10 Uhr meldete sich der 44-Jährige bei der Autobahnpolizeiwache Herford und erklärte den Beamten die Sachlage.

Doch das Dilemma des Mannes verstärkte sich durch eine Vollsperrung, die sich vor ihm auf der A2 bei Bielefeld befand. Aufgrund eines Pkw-Brandes stand er nun im Stau und konnte sich zudem nicht mehr an den Namen des Parkplatzes erinnern, auf dem er den Elfjährigen hatte stehen lassen. 

Ungewöhnlicher Einsatz auf A2 endet glücklich

Durch die Beschreibung des Parkplatzes schlossen die Beamten der Autobahnpolizei, dass es sich um den etwa 50 Kilometer entfernten Parkplatz "Papenbrink Nord" an der A2 im niedersächsischen Rinteln handeln musste. "Dort konnte eine Streifenbesatzung den geduldig wartenden Elfjährigen wohlbehalten antreffen und zur Autobahnpolizeiwache in Herford bringen", berichtet die Polizei. Auf der Wache wurde der Junge schließlich von seinem sichtlich glücklichen Vater in die Arme genommen. Mit leichter Verzögerung konnte der Tross anschließend seine Reise – vollständig – wieder fortsetzen.

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