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20 Fälle

Corona-Ausbruch in Bielefelder Unternehmen – Gesundheitsamt ist alarmiert

Bielefeld

Bei einem Logistikunternehmen in Bielefeld sind 20 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das örtliche Gesundheitsamt hat bereits reagiert.

Von Sohrab Dabir

20 Personen eines Bielefelder Unternehmens sind bislang positiv getestet worden. (Symbolbild) Foto: Sven Hoppe/dpa

20 der 300 Beschäftigten des Unternehmens SK Pharma Logistics aus Bielefeld haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Dies bestätigte Stadt-Pressesprecher Daniel Steinmeier auf Anfrage unserer Redaktion. Am vergangenen Freitag (17. September) soll ein Mitarbeiter des Betriebs über Unwohlsein geklagt haben – sein Arbeitgeber bat ihn daraufhin, nicht zur Arbeit zu erscheinen.

Als der Mitarbeiter anschließend positiv auf Corona getestet worden war, ließ das Logistikunternehmen aus Bielefeld auch alle Kontaktpersonen des Infizierten testen. Unter den bislang 20 positiven Fällen befinden sich zehn, die bereits vollständig geimpft sind. Städtische Hygienekontrolleure sind bereits vor Ort bei dem Betrieb, der pharmazeutische Produkte lagert und ausliefert, um die weitere Vorgehensweise abzuklären.

Bielefeld: Weitere Testungen beim Unternehmen geplant

Daniel Steinmeier spricht von einem "vorbidlichen Verhalten" seitens des Unternehmens, das die ersten notwendigen Schritte aus Eigeninitiative heraus eingeleitet habe. Der Betrieb im Bielefelder Unternehmen wird derweil weiter aufrecht erhalten. Am Freitag (24. September) sollen alle Mitarbeiter auf Anweisung des Gesundheitsamtes der Stadt Bielefeld getestet werden. Eine Woche später erfolgt dann eine zweite Massentestung.

Der Corona-Ausbruch bei der Pharma Logistics wird wohl für einen sprunghaften Anstieg der Corona-Zahlen in Bielefeld sorgen. Die stadtweite Inzidenz war in den vergangenen Tagen wieder gesunken und liegt derzeit bei 67,8 (Stand: 23. September). Einen Corona-Ausbruch hat es in dieser Woche auch in einer Kita in Senden (Kreis Coesfeld) gegeben. Die Einrichtung musste für zwei Tage geschlossen werden, nachedm es 19 bestätigte Fälle bei Erzieherinnen und Kindern gegeben hatte.

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