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Einreisebestimmungen in der Übersicht

Krisenstab informiert über Corona-Regeln für Reiserückkehrer: Das sollten Sie wissen

Bielefeld

Der Corona-Krisenstab hat über die Details der Corona-Regeln für Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer informiert. Wer in Risikogebiete fährt, muss bei der Wiedereinreise einige Dinge beachten.

Von Dario Teschner

Personen, die mit dem Flugzeug einreisen, müssen grundsätzlich vor dem Abflug einen Negativtest, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorlegen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Die Corona-Lage in Deutschland hat sich im Vergleich zum Winter deutlich verbessert. Das Infektionsgeschehen ist aktuell auf einem sehr niedrigen Niveau. Dennoch warnen Virologen derzeit vor einigen Mutationen des Coronavirus. Besonders im Fokus steht dabei die Delta-Variante. Im Vergleich zum ursprünglichen Erreger gilt diese als ansteckender und gefährlicher. Erstmals im Oktober 2020 in Indien entdeckt, breitet sie sich inzwischen auf der ganzen Welt aus. Auch in der Bundesrepublik steigt ihr Anteil täglich. Gesundheitsexperten wie Karl Lauterbach (SPD) befürchten, dass sich die Delta-Variante durch das Reisen noch schneller verbreiten wird. Auch in Bielefeld wurde dieser Virustyp bereits nachgewiesen.

Bielefeld: Übersicht zu den Corona-Einreiseregelungen

Bislang sorgt die Delta-Variante in Ostwestfalen noch nicht für stark ansteigende Corona-Zahlen. Die 7-Tage-Inzidenz in Bielefeld beträgt am Donnerstag (1. Juli) nur 0,9. Doch die Lage kann sich laut Bielefelds Corona-Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger jederzeit wieder ändern. Am Vormittag informierte er deshalb über die Details der Corona-Regeln, die ab sofort für Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer gelten. 

Jeder, der in Corona-Risikogebiete reist, muss bei der Wiederkehr eine digitale Einreiseanmeldung haben. Darüber hinaus benötigen Urlauber entweder einen negativen Corona-Test oder einen Nachweis darüber, dass sie genesen beziehungsweise vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind. Passend dazu ist der digitale Impfpass ab sofort europaweit gültig. Wer aus einem „einfachen Risikogebiet“ zurückreist und eine der drei genannten Bescheinigungen vorzeigen kann, dem bleibt die zehntägige Quarantänepflicht erspart.

Bei Einreisen aus „Hochinzidenzgebieten“ kann die Quarantänezeit hingegen nur verkürzt werden. Sie wird auf fünf Tage reduziert, wenn die entsprechende Person, genesen, geimpft oder negativ getestet worden ist. Alle Urlauber, die jedoch aus einem „Virusvariantengebiet“ nach Deutschland einreisen möchten, kommen um eine 14-tägige Quarantänepflicht nicht herum. Je nach Einstufung des Reiselands durch das Robert Koch-Institut (RKI), können sich die Regeln sehr kurzfristig ändern.

Bielefeld: So unterscheiden sich "Einfache Risikogebiete" von „Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten

In dieser Übersicht zu den Corona-Einreisebestimmungen wird zwischen "Einfachen Risikogebieten", "Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten" unterschieden. Foto: Stadt Bielefeld

Bielefeld: Wie werden Verstöße gegen die Corona-Einreiseregeln geahndet?

Reisende, die ihre Wiederkehr nach Deutschland nicht ordnungsgemäß anmelden, müssen mit einer Strafe rechnen. Das Vergehen kann mit hohen Bußgeldern geahndet werden. Das Gesundheitsamt in Bielefeld wird Einreisende kontaktieren und über die Regeln und Maßnahmen aufklären. Im Fokus stehen vor allem Urlauber aus Hochrisiko- und Variantengebieten.

Aufgrund der Gefahr durch die Delta-Variante hat nicht nur Bielefeld, sondern auch die Stadt Münster eine dringende Warnung an die Reiserückkehrer gerichtet, denn Corona-Ausbrüche wie in Russland und Portugal möchte man hier unbedingt vermeiden. Das Gesundheitsamt bittet daher um äußerste Vorsicht und rät Hochrisiko- und Variantengebiete zu meiden, damit der Inzidenzwert in Münster auch nach den Sommerferien auf einem niedrigen Niveau bleibt. 

Bielefeld: Sonderfälle bei Corona-Einreiseregeln

Für Durchreisende, Grenzpendler*innen, bei Kurzaufenthalten sowie bei beruflichen Aufenthalten bestehen nach Angaben der Stadt Bielefeld einige Ausnahmen. Eine Einzelfallprüfung sei hier deshalb erforderlich. Grundsätzlich gilt jedoch: Personen, die mit dem Flugzeug einreisen, müssen immer, unabhängig davon, ob sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, vor dem Abflug dem Beförderer einen Negativtest, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorlegen. Passend zum Start der Sommerferien in NRW (2. Juli) hat die Bunderegierung die Corona-Reisewarnung für etliche Länder aufgehoben.

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