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Bielefelder Unternehmen

Krieg in der Ukraine: Dr. Oetker zieht sich aus Russland zurück

Bielefeld

Immer mehr Unternehmen ziehen sich aus Russland zurück. Nun hat Dr. Oetker aus Bielefeld diesen Schritt angekündigt und den Krieg in der Ukraine verurteilt.

Von Sohrab Dabir

Der Lebensmittelhersteller Dr. Oetker beendet alle Aktivitäten auf dem russischen Markt. Foto: Caroline Seidel-Dißmannel/dpa

Der Nahrungsmittelhersteller Dr. Oetker zieht seine Konsequenzen aus dem seit über einem Monat andauernden Krieg in der Ukraine und zieht sich aus Russland zurück. Dies kündigte das Bielefelder Unternehmen am Freitag (8. April) an.

Schon direkt nach dem völkerrechtswidrigen Angriff der Russen auf die Ukraine hatte Dr. Oetker alle Exporte nach Russland, sämtliche Investitionen in die russische Schwestergesellschaft sowie alle nationalen Marketingaktivitäten gestoppt, heißt es in einer Mitteilung aus Bielefeld. Lediglich das Nährmittelwerk in der russischen Stadt Belgorod werde betrieben, um Grundnahrungsmittel wie Hefe und Backpulver für die russische Bevölkerung zu produzieren.

Dr. Oetker verurteilt den russischen Angriffskrieg in der Ukraine

Seit 1993 war Dr. Oetker aus Bielefeld auf dem russischen Markt aktiv und hatte vier Jahre später seine eigene Landesgesellschaft dort gegründet. Nun verkauft das Unternehmen alle Anteile an der russischen Organisation des Konzerns an seine bisherigen russischen Geschäftsführer. In dem Statement verurteilte das Unternehmen den Krieg zudem scharf und forderte die russische Regierung auf, diesen "unverzüglich zu beenden und den Frieden wiederherzustellen".

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