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"Porträt einer jungen Frau"

Gemäldediebin von Bielefeld stellt sich – Bild bleibt verschwunden

Bielefeld

Der Kunstraub von Bielefeld machte Schlagzeilen. Die Frau, die ein altes Gemälde aus dem Museum Huelsmann stahl, hat sich der Polizei gestellt. Doch es bleiben viele Fragen.

Von Sven Haverkamp

Bielefeld: Die Frau, die im Ravensberger Park ein Gemälde stahl, hat sich gestellt (Symbolbild). Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

Nachdem am 27. Juli eine Frau ein hochwertiges Gemälde aus einem Museum im Ravensberger Park in Bielefeld entwendet hatte, stellte sich die Diebin, eine 31-jährige Hamburgerin, bei der Polizei.

Am 17. Mai erstattete sie in Hamburg eine Selbstanzeige. Zu dem Verbleib des Gemäldes tischte sie eine kuriose Geschichte auf.

Gestohlen im Huelsmann-Museum: "Porträt einer jungen Frau" von Pieter Aertsen. Foto: Polizei Bielefeld

Gemälderaub in Bielefeld: Bild bleibt verschwunden

Bei dem gestohlenen Gemälde handelt es sich um das "Porträt einer jungen Frau" des Malers Pieter Aertsen (um 1561). Der geschätzte Wert liegt bei etwa 90.000 Euro. Bei der Durchsuchung der Frau in Hamburg und der Wohnung einer mit der Diebin bekannten Person in Warendorf konnte das Gemälde nicht gefunden werden. 

Das Gemälde sei ihr bereits am Abend des Tattags abhandengekommen, nachdem sie es in einem Koffer vor einem Geschäft auf dem Hamburger Kiez abgestellt hatte, sagt die Täterin. Die Polizei bittet deshalb nun weiterhin um Hinweise zu dem verschwundenen Gemälde: 0521/54 50.

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