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Millionenschaden

Feuer im Golden Tulip Hotel – das sagt die Polizei zur Brandursache

Bielefeld

Mit einem Großaufgebot bekämpfte die Feuerwehr Bielefeld den Dachstuhlbrand am "Golden Tulip". Die Polizei äußerte sich nun zur Ursache des Feuers.

Von Dario Teschner und Sven Haverkamp

Update: 22. Juli, 12.43 Uhr. Nach einer umfassenden Untersuchung des Brandorts liegen der Kriminalpolizei keine Hinweise vor, die auf eine vorsätzliche Brandstiftung hindeuten könnten. Videoaufnahmen zu dem Feuer am Golden Tulip Hotel werden nach Angaben der Ermittler nicht mehr benötigt. Die Polizei bedankt sich bei allen Personen, die sich nach dem Zeugenaufruf an der Ermittlungsarbeit beteiligt haben und ihre Fotos und Videos zur Verfügung gestellt haben. "Aufgrund des großen Brandbildes kann die tatsächliche Brandursache nicht mehr zweifellos festgestellt werden", erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag in einer gemeinsamen Pressemitteilung. 

Ermittlungen zu dem Feuer im Golden Tulip Hotel starten – Polizei sucht Zeugen

Update: 21. Juli, 14.25 Uhr. Wie die Polizei Bielefeld mitteilt, können seit Donnerstagmittag (21. Juli) geparkte Autos aus der Tiefgarage des Golden Tulip Hotels abgeholt werden. Soweit möglich, können Gäste ebenso ihre Sachen aus dem Gebäude holen.

Die Ermittler bitten Zeugen, die Videoaufnahmen des Feuers gemacht haben, sich mit der Kriminalpolizei unter der 0521/54 50 in Verbindung zu setzen.

Update: 21. Juli, 7.10 Uhr. Gegen 0 Uhr waren die Löscharbeiten in der Bielefelder Altstadt beendet. Nach dem verheerenden Brand im Golden Tulip beginnt am Donnerstag nun die Ermittlungsarbeit. Die Polizei hat das Hotelgebäude beschlagnahmt und einen Sachverständigen beauftragt, der dabei helfen soll, die Brandursache zu finden. Ob ein technischer Defekt oder gar Brandstiftung das Feuer auslöste, ist noch unklar. 

An dem Großeinsatz in Bielefeld waren über 100 Feuerwehrleute beteiligt. Ein Retter soll bei der Brandbekämpfung verletzt worden sein, berichtet Radio Bielefeld. Die Frauen und Männer waren vor Ort bei Temperaturen über 30 Grad einer hohen körperlichen Belastung ausgesetzt. Die 29 Hotelgäste konnten frühzeitig in Sicherheit gebracht werden. Wann die Tiefgarage des Hotels wieder geöffnet werden kann, ist noch unklar. 

Bielefeld: Feuer verursacht wohl Schaden in Millionenhöhe

Update: 16 Uhr. Das Feuer im Golden Tulip Hotel ist unter Kontrolle. Jedoch werden sich die Löscharbeiten noch bis in den Abend hinziehen. Das Hotel ist einsturzgefährdet. Durch den Brand und die enormen Massen an Löschwasser ist ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Auch die Tiefgarage, in der noch Autos stehen, läuft mit Wasser voll. Ob das Hotel abgerissen werden muss, ist laut Angaben des WB aktuell unklar. Es gab weder Verletzte noch Tote.

Großbrand in Bielefeld: Golden Tulip Hotel einsturzgefährdet – Flammen wüten weiter

Update: 15.13 Uhr. Die Löscharbeiten in der Bielefelder Altstadt gehen weiter. Noch immer kämpfen zahlreiche Feuerwehrleute in ihren dicken Schutzanzügen bei Temperaturen über 30 Grad gegen die Flammen an, die aus dem Dach des Hotels schlagen. 

Nicht nur das heiße Wetter in NRW macht den Einsatzkräften zu schaffen. Da offenbar Einsturzgefahr herrscht, können die Trupps bei der Brandbekämpfung nur langsam vorrücken. Die Feuerwehrleute kommen bei dem Rettungseinsatz an ihre Belastungsgrenze und müssen ständig abgelöst werden.

Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Nach Angaben des Westfalen-Blatts konnten inzwischen 29 Gäste aus dem brennenden Hotel in Bielefeld in Sicherheit gebracht werden. Vier Personen galten zeitweise als vermisst.

Bielefeld: Hotel steht in Flammen – mehrere Personen vermisst

Erstmeldung: 20. Juli. 14.06 Uhr. Eine riesige Rauchwolke schwebt am Mittwochmittag (20. Juli) gegen 12 Uhr über der Bielefelder Altstadt. Aus noch ungeklärter Ursache geriet der Dachstuhl des Golden Tulip-Hotels am Waldhof, Ecke Neustädter Straße und Welle in Brand. 

Bei Eintreffen der Feuerwehr schlugen die Flammen bereits aus dem ehemaligen Hotel Mercure. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen keine Personen verletzt worden sein, allerdings würden noch mehrere Menschen vermisst, berichtet Radio Bielefeld

Großbrand in Bielefeld: Umliegende Häuser evakuiert

Wegen des Feuers seien umliegende Gebäude wie das Wellehaus bereits frühzeitig geräumt worden.  Der Einsatzort in Bielefeld wurde weiträumig abgesperrt und die Löscharbeiten dauern aktuell noch an. Da Dachpfannen zu Boden stürzten könnten, werden Passanten, die sich in der Nähe des Gefahrenbereichs befinden, aufgefordert, umgehend Schutz zu suchen.

Die Retter bitten darum, den Brandort zu meiden, um die Löscharbeiten nicht zu behindern. Weil gesundheitlicher Gefahren durch Rauchgase nicht ausgeschlossen werden können, schlug auch die Warn-App NINA Alarm und informierte Anwohner. Diese sollten Fenster und Türen unbedingt geschlossen halten. Zur Brandursache liegen noch keine Details vor. Sobald es neue Informationen zu dem Feuer gibt, werden diese an dieser Stelle veröffentlicht.

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