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Prozess gegen 49-Jährige

Eigene Tochter 200 Mal missbraucht? Mutter vor Gericht

Verl/Bielefeld

Einer 49-Jährige wird vorgeworfen, ihre Tochter 200 Mal sexuell missbraucht zu haben. Das Kind war zu Beginn der Taten erst fünf Jahre alt.

Von Sohrab Dabir

Über vier Jahre lang soll ein Mädchen in Bielefeld von ihrer Mutter missbraucht worden sein. (Symbolbild) Foto: dpa/Patrick Pleul

In dieser Woche beginnt am Landgericht in Bielefeld ein Prozess wegen Kindesmissbrauchs. Angeklagt ist eine 49-jährige Frau aus Verl (Kreis Gütersloh), der vorgeworfen wird, ihre Tochter zwischen 2008 und 2012 über 200 Mal sexuell missbraucht zu haben.

Die Taten sollen sich in der Bielefelder Wohnung der Frau und in regelmäßigen Abständen zugetragen haben, heißt es in der Anklageschrift der Staatsanwaltschaft. Das Mädchen war zu Beginn des mutmaßlichen Missbrauchs im Jahre 2008 erst fünf Jahre alt. Nach dem Umzug nach Verl soll das Kind in der gemeinsamen Wohnung über Monate hinweg weiterhin körperlich und psychisch gequält worden sein.

Missbrauchsprozess in Bielefeld: Angeklagte schweigt

Anfang 2016 soll die Angeklagte zudem ihren Sohn sexuell missbraucht und darüber hinaus sechs kinderpornografische Bilder besessen haben. Am kommenden Donnerstag (7. April) beginnt der Prozess in Bielefeld gegen die 49-Jährige, die zu den Vorwürfen bislang schweigt. Vor wenigen Wochen wurde eine Frau aus Kalletal verurteilt, die ihre Kinder ebenfalls schwer missbraucht hatte.

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