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Krieg in der Ukraine

Beschlossen: Ukrainische Flüchtlinge kommen in Bielefelder Britenhäusern unter

Bielefeld

Eine Bielefelder Initiative forderte, die leerstehenden Britenwohnungen für die Unterbringung von Flüchtlingen aus der Ukraine zur Verfügung zu stellen. So soll es nun geschehen.

Von Sven Haverkamp

Auch in Bielefeld sollen ukrainische Flüchtlinge untergebracht werden (Symbolbild). Foto: Kay Nietfeld/dpa

Update: 9. März. Wie Radio Bielefeld berichtet, ist die Unterbringung der ukrainischen Flüchtlinge in den ehemaligen Britenhäusern beschlossene Sache. Aktuell seien bereits über 700 Geflüchtete in der Stadt angekommen. Da die Stadt Bielefeld meldet, dass fast alle Unterkünfte voll seien, werden nun 106 Britenhäuser zur Verfügung gestellt.

Diese stehen allerdings seit fast vier Jahren leer, weshalb zunächst überprüft werden muss, ob die Grundversorgung mit Strom und Wasser noch gegeben ist. In diesem Zusammenhang bittet Sozialdezernent Ingo Nürnberger alle Bürger, die Geflüchtete nach Bielefeld bringen, dies auf offiziellem Weg zu tun und sich zu registrieren. Ein Überblick über die Zahlen zu haben, ist für die Organisation der Unterbringung extrem wichtig. Ähnlich äusserte sich auch schon der Münsteraner OB Markus Lewe:

Erstmeldung: Der Krieg in der Ukraine soll nach Schätzungen zur größten Flüchtlingsbewegung seit dem Zweiten Weltkrieg führen. Innerhalb von zwei Wochen sollen etwa 1,5 Millionen Ukrainer in Deutschland ankommen.

Auch Bielefeld nimmt die vom Krieg in ihrem Land geplagten Menschen auf. Dazu hat die Stadt nun die wichtigsten Infos und Anlaufstellen zusammengetragen, an die sich Flüchtlinge und Helfer wenden können:

Ukraine-Krieg: Britenhäuser sollen Unterkünfte für ukrainische Flüchtlinge werden

Die Bielefelder Initiative für sozial-ökologische Stadtentwicklung (BISS) hat nun einen offenen Brief an den Stadtrat verfasst, in dem sie fordert, die seit zwei Jahren leerstehenden Britenhäuser in der Stadt den ukrainischen Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. 300 der Wohnungen seien bereits kurzfristig bezugsbereit. Die Häuser befinden sich unter anderem im Musikerviertel und in Heepen.

Die BISS fordert Bielefelds Politiker auf, sich im Bundestag dafür einzusetzen, dass ukrainische Flüchtlinge die Britenwohnungen beziehen dürfen. Diese gehören der Bundesrepublik Deutschland und werden von der Bundesanstalt für Immobilienaufgabe verwaltet.

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