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Russlands Krieg

Bielefelder Spenden an die Ukraine: Vitali Klitschko bedankt sich für Hilfe

Kiew/Bielefeld

In der ukrainischen Hauptstadt trafen Medikamente und andere Hilfsgüter aus Bielefeld ein. Dafür bedankte sich Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko in einem Video.

Von Sohrab Dabir

Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko während eines Interviews. Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa

Seit vier Wochen wütet mittlerweile der menschenverachtende Krieg in der Ukraine. Tausende Menschen haben bereits ihr Leben, Millionen ihre Heimat verloren. Wenn das Treiben in Osteuropa etwas Positives ausgelöst hat, dann ist es die Hilfsbereitschaft der Menschen weltweit.

Auch in Ostwestfalen: Die ersten Flüchtlinge wurden bereits in den Bielefelder Britenhäusern untergebracht, Menschen gingen auf die Straße oder zeigten auf andere Art und Weise ihre Solidarität für das gebeutelte Land und ihre Menschen. Aus der Stadt am Teutoburger Wald sind nun auch erste Medikamente in die Ukraine verschickt worden.

Vitali Klitschko bedankt sich bei Helfern aus Bielefeld

Die Lieferung, bestehend aus mehreren Paletten zur Versorgung kranker Menschen, erreichte ein Krankenhaus in der ukrainischen Hauptstadt. Verantwortlich für die Beschaffung der Medikamente waren neben der Apotheke am Evangelischen Klinikum Bielefeld auch die PVM Coronatestzentren und der Verein "Help Up" aus Oerlinghausen. Gewährsmänner nahmen die Pakete an der ukrainisch-polnischen Grenze entgegen, um sie ihren Leuten zu übergeben, wie Radio Bielefeld berichtet.

Auch Europapolitiker Elmar Brok war an der Aktion beteiligt und stellte gemeinsam mit Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko die Lieferung in die Hauptstadt sicher. Dieser bedankte sich nun in einer Videobotschaft bei allen Menschen, die an der Hilfe beteiligt waren. "Liebe Freunde, liebe Ostwestfalen. Zuerst möchte ich mich ganz herzlich bedanken für eure Unterstützung in diesem kritischen Moment für unser Land." Die russischen Soldaten nähmen keine Rücksicht auf Frauen, Kinder und zerstören ihre Städte und ihre Infrastruktur, so der ehemalige Boxweltmeister weiter. Russland wolle ein demokratisches Land wie die Ukraine zerstören, um ihr Ziel, ein Russisches Reich wieder aufzubauen, zu verwirklichen. Die Hilfe aus Deutschland und auch aus Bielefeld sei sehr wichtig, bedankte sich Klitschko zum Abschluss seines Statements.

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