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Person in Gewahrsam

Großeinsatz wegen Amokalarm am Westfalen-Kolleg: Polizei nennt neue Details

Bielefeld

Wegen des Verdachts einer Amoktat am Westfalen-Kolleg ist es am Montag zu einem Großeinsatz der Polizei Bielefeld gekommen. Es gab eine Festnahme.

Von Dario Teschner

Der Verdacht auf eine Amoktat am Westfalen-Kolleg in Bielefeld hatte einen Großeinsatz der Polizei zufolge (Symbolbild). Foto: Polizei Karl-Josef Hildenbrand/Arno Burgi/dpa (Collage: hallo24.de)

Update: 20. Dezember, 11.59 Uhr. Zu dem Großeinsatz am Westfalen-Kolleg in Bielefeld hat die Polizei weitere Informationen in einer Pressemeldung veröffentlicht. Aus der Mitteilung geht hervor, dass die verdächtige Person im Zuge des Einsatzes gegen 9.40 Uhr an ihrer Wohnanschrift in Gütersloh angetroffen und in Gewahrsam genommen werden konnte. 

Wie bereits berichtet, war es am Montagmorgen am Westfalen-Kolleg in Bielefeld zu dem Verdacht einer Amoktat gekommen, woraufhin zahlreiche Polizeibeamte das Schulgebäude umstellten. Anschließend wurde das Gelände gemeinsam mit der Schulleitung überprüft und die Schülerinnen und Schüler mussten vor Ort betreut werden.

Nach bisheriger Einschätzung lag für alle anwesenden Personen keine Gefährdung vor, berichtete die Polizei. Inzwischen wurde der Großeinsatz für beendet erklärt. Der Vorfall am Westfalen-Kolleg in Bielefeld soll nun gemeinsam mit den Schülern aufarbeitet werden. Die polizeilichen Ermittlungen zu den Hintergründen der mutmaßlich geplanten Amoktat dauern weiter an.

Bielefeld: Verdacht einer Amoktat am Westfalen-Kolleg löst Großeinsatz aus

Erstmeldung: 20. Dezember, 11.35 Uhr. Mit einem Großaufgebot war die Polizei am frühen Montagmorgen (20. Dezember) auf dem Schulgelände des Westfalen-Kollegs an der Brückenstraße in Bielefeld im Einsatz. Die Einsatzkräfte erhielten gegen 8.05 Uhr Kenntnis von einer möglichen Amoktat. Eine verdächtige Person wurde in Gewahrsam genommen, bestätigte Polizeisprecher Fabian Rickel auf Nachfrage von hallo24.de. 

Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrer sind außer Gefahr. Der Großeinsatz am Berufskolleg in Bielefeld ist aber noch nicht abgeschlossen. Die Beamten sind noch vor Ort, um das Gelände gemeinsam mit der Schulleitung abzusuchen. Dieser Vorgang sei nach einem Amokverdacht üblich, so Rickel. 

Brückenstraße in Bielefeld wegen Großeinsatz gesperrt

Für den großen Polizeieinsatz blieb die Brückenstraße in Bielefeld zeitweise für den Verkehr gesperrt. Mit Unterstützung von SEK-Beamten wurde die Schule umstellt. Gegen 10.30 Uhr konnten die anwesenden Personen das Gebäude geordnet verlassen, so die Polizei weiter. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der mutmaßlich geplanten Amoktat dauern an.

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