Anmeldeverfahren

Corona-Impfung in Bielefeld: Termine für Lehrkräfte ab sofort buchbar

In Bielefeld können sämtliche Beschäftigte, die in Schulen tätig sind, ab sofort einen Corona-Impftermin buchen. Hier erfahren Sie mehr zum Anmeldeverfahren.

Von Dario Teschner

Bielefeld – Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) hat eine Anmeldeplattform für Lehrkräfte ins Leben gerufen. Über das Online-Portal können die Menschen, die in Schulen beschäftigt sind, ab sofort einen Termin im Impfzentrum Bielefeld buchen, um sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen.

StadtBielefeld
Einwohner334.195
BundeslandNRW

Corona-Impfung: Bielefeld schlägt Sonderweg ein – Lehrer haben Vorrang

In NRW bekommen aktuell Menschen, die zu der Priorisierungsgruppe 3 gehören, ein Impfangebot. Neben Supermarkt-Mitarbeitern und Apothekern zählen zu diesen Personen vor allem Lehrkräfte. Bei der Corona-Impfung in Bielefeld sollen Lehrerinnen und Lehrer Vorrang haben, betonte Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger in der vergangenen Woche. Er begründete diesen Schritt so: „Ich weiß, dass das zu Diskussionen führen wird. Aber wir halten diese Maßnahme für sehr sinnvoll, damit der Schulbetrieb mit Beginn des neuen Schuljahres hoffentlich unproblematisch beginnen kann und weitere Rückschritte ausbleiben werden.“

Mit dieser beschlossenen Maßnahme erhalten Lehrerinnen und Lehrer beispielsweise gegenüber Kassiererin im Supermarkt oder Eltern von schwerkranken Kindern schneller einen Impftermin. Die Immunisierung der rund 4000 Pädagogen soll in zwei bis drei Wochen durch sein. Die Lehrkräfte erhalten den Wirkstoff von Moderna, einen von aktuell insgesamt vier zugelassen Corona-Impfstoffen* in Deutschland.

Bielefeld: Corona-Impfung für Lehrer – Anmeldeplattform freigeschaltet

Am Montag (10. Mai) startete in Bielefeld das Anmeldeverfahren für die Sonder-Impfaktion. Über die Internetseite des Bielefelder ASB können Lehrkräfte und andere Schulbeschäftigte ab jetzt einen Impftermin bekommen. Bei diesen Impfungen greift die Stadt auf Reserven zurück, die bislang zurückgehalten wurden. Diese sollten eigentlich dann verimpft werden, wenn es beispielsweise seitens der Hersteller zu Lieferengpässen kommt. Im Juni und Juli wird jedoch voraussichtlich genügend Impfstoff gegen das Coronavirus* geliefert werden.

Um das Impftempo in Deutschland weiter voranzutreiben, hat zudem Johannes Gerster aus München gemeinsam mit sieben weiteren Unternehmerinnen und Unternehmern eine neue Plattform ins Leben gerufen. Mithilfe dieses Online-Tools sollen beispielsweise die Menschen in Bielefeld schneller an einen Corona-Impftermin kommen. Die Entwickler rechnen ab Ende kommender Woche damit, dass sie Impfwillige und Hausärzte zusammenbringen können. (*msl24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA)

Startseite