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Mordkommission ermittelt

Frau tödlich verletzt – Lebensgefährte in Untersuchungshaft

Eine 42-jährige Frau, die in Herford verstarb, wurde inzwischen obduziert. Durch den Einsatz von scharfer Gewalt kam sie zu Tode. Gegen ihren Lebensgefährten werden schwere Vorwürfe erhoben.

Von Dario Teschner

Update: 25. Januar, 10.08 Uhr. Zu der Tötung der Herforderin machen Polizei und Staatsanwaltschaft aktuell keine weiteren Angaben, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden. Wie bereits berichtet sitzt der Lebensgefährte (36) der Frau wegen Totschlags in Untersuchungshaft. Zeugenaussagen belasten den Mann offenbar schwer. Medienberichten zufolge seien die beiden Personen aus einem Wohnhaus gelaufen und der 36-Jährige habe versucht sie wieder ins Haus zu zerren. Ihm wird vorgeworfen der Frau lebensgefährliche Verletzungen zugefügt zu haben.

Bielefeld: Schwerverletzte Frau in Herford entdeckt – Mordkommission eingeschaltet

Erstmeldung: 25. Januar. Auf dem Gehweg der Lützowstraße in Herford wurde am Freitag (22. Januar) eine schwerverletzte Frau entdeckt. Passanten hatten nach der Auffindung der Person umgehend die Einsatzkräfte alarmiert. Die 42-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo sie schließlich verstarb. Aufgrund ihrer Verletzungen wurde die Polizei in Bielefeld eingeschaltet. Eine Mordkommission wurde gebildet.

Stadt:Herford
Einwohner:66.638 (31. Dezember 2019)
Bundesland:NRW

Bielefeld: Frau aus Herford tot – Mordkommission ermittelt gegen Mann (36)

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler haben am Freitagmittag gegen 14 Uhr Passanten den Notruf gewählt. Die Zeugen berichteten den Beamten von einer schwerverletzten Person. Wie sich später herausstellte, schwebte die Frau aus Herford zu diesem Zeitpunkt in Lebensgefahr. Im Krankenhaus erlag sie schließlich ihren Verletzungen. „Da aufgrund der Art der Verletzungen der Verdacht eines Tötungsdeliktes bestand, übernahm die Mordkommission ‚Lützow‘ die Ermittlungen“, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am späten Abend in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit.

Die Mordkommission, unter der Leitung des Ersten Kriminalhauptkommissars Bernd Kauschke, setzt sich aus Beamten der Polizei Bielefeld und der Polizei Herford zusammen. Gegen den 36-jährigen Lebensgefährten der Frau bestehe dringender Tatverdacht. Mehrere Zeugenaussagen belasten den Mann schwer. Doch zu den näheren Umständen und Hintergründen der Tötung konnten vorerst keine näheren Angaben gemacht werden. Der Verdächtige wurde schließlich festgenommen.

Bielefeld: Leiche der Frau aus Herford obduziert – Ergebnis eindeutig

Nach der Untersuchung der Leiche durch die Gerichtsmedizin bestätigte der Anfangsverdacht. „Die Obduktion ihres Leichnams am heutigen Tag ergab, dass die Frau in Folge des Einsatzes von scharfer Gewalt verstorben ist“, erklärten Polizei und Staatsanwaltschaft am Samstag (23. Januar). Das bedeutet, dass das Opfer mit einem scharfen oder spitzen Gegenstand verletzt worden ist. Ihr Lebensgefährte wurde dem Richter vorgeführt, der Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags erließ.

Die Ermittlungen der Mordkommission „Lützow“ und der Staatsanwaltschaft Bielefeld dauern weiter an. Wie es zu der Tötung der Frau kam, müssen die Beamten nun klären. Die Herforderin wurde nur 42 Jahre alt. Um die laufenden Untersuchungen nicht zu gefährden, machen die Behörden vorerst keine weiteren Angaben. Es gibt jedoch Neuigkeiten zu einem anderen Gewaltverbrechen im Kreis Lippe: Die Polizei Bielefeld und die Staatsanwaltschaft Detmold haben die Identität des toten Mannes geklärt, dessen Leiche Mitte Dezember in Blomberg gefunden wurde.

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