Bielefeld

Großbrand in Bielefeld gibt Polizei Rätsel auf – Verdacht geäußert

In Bielefeld löste ein Brand in einem Rohbau einen Großeinsatz der Feuerwehr aus. Die Ursache ist noch unklar. Doch einen ersten Verdacht gibt es.

Von Dario Teschner

Update: 6. Mai, 12.37 Uhr. Zu dem Brand in dem Rohbau einer Doppelhaushälfte in Jöllenbeck laufen die Ermittlungen der Polizei Bielefeld auf Hochtouren. Bislang ist jedoch unklar, warum das Feuer in dem Gebäude in der Nacht zu Mittwoch (5. Mai) ausbrach. Möglicherweise haben Schweißarbeiten, die Stunden zuvor im Dachgeschoss durchgeführt wurden, mit dem Brand zu tun. Bei dem Unglück entstand Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich. Einer der beiden Eigentümer erschien noch in der Nacht am Brandort, während die Feuerwehr mit den Löscharbeiten beschäftigt war.

Seit April baue der Mann gemeinsam mit seinem Bruder in Jöllenbeck, berichtete die NW. Die Geschwister hatten zuvor ein altes Gebäude abreißen lassen. Die Doppelhaushälfte sollte planmäßig im August 2021 bezogen werden. Doch das Feuer machte den Bauherren nun einen Strich durch die Rechnung. Bei dem Brand wurde der Neubau erheblich beschädigt. Es sei nicht das erste Mal gewesen, dass der Eigentümer Opfer eines Feuers wurde. Damals zog er sich eine Rauchgasvergiftung zu, die zwei Tage lang im Krankehaus behandelt werden musste.

Explosionsgefahr: Gebäude-Brand löst Großalarm aus

Erstmeldung: 5, Mai. In Jöllenbeck ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (4./5. Mai) ein Feuer im Rohbau einer Doppelhaushälfte ausgebrochen. Gegen 0.30 Uhr ging der Notruf bei den Einsatzkräften ein. Der Brand löste einen Großeinsatz der Feuerwehr in Bielefeld aus. Ziwschenzeitlich bestand sogar Explosionsgefahr.

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Bielefeld: Brand in Jöllenbeck – Feuerwehr im Großeinsatz

Als die Retter den Einsatzort an der Westerengerstraße in Jöllenbeck erreichten, stand ein Raum im Obergeschoss des Gebäudes bereits lichterloh in Flammen. Mit einem Großaufgebot waren die Löschtrupps aus Bielefeld angerückt. Eine Gasflasche, die sich noch im Rohbau befand, musste von den Feuerwehrleuten geborgen werden, da sie zu explodieren drohte.

Rund 75 Kräfte kämpften gegen die Flammen, die sich bereits in die Isolierung der Decke gefressen hatten. Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr auch die freiwilligen Löschabteilungen Jöllenbeck, Theesen, Vilsendorf und Großdornberg. Gemeinsam gelang es den Rettern den Brand in Bielefeld unter Kontrolle zu bekommen. Mit einer gezielten Dachöffnung konnte ein Übergreifen des Feuers auf ein Nachbarhaus verhindern werden.

Bielefeld: Keine Verletzten in Jöllenbeck – Brand verursacht hohen Sachschaden

Zum Zeitpunkt als das Feuer in dem Rohbau in Jöllenbeck ausbrach, befanden sich keine Personen im Gebäude. Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Bis in die frühen Morgenstunden dauerten die Nachlöscharbeiten der Feuerwehr an. Gegen 4 Uhr konnte ein Großteil der Rettungskräfte wieder abrücken. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf rund 50.000 Euro geschätzt. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, steht aktuell noch nicht fest. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Auch nach dem Großbrand im ehemaligen Hotel Kaiser an der Ecke Schildescher-/Sudbrackstraße in Bielefeld suchen die Ermittler der Polizei noch nach der Ursache. Zehn Stunden hatten die Kräfte der Feuerwehr am 17. April gegen das Feuer angekämpft. Mehrere Personen wurden verletzt.

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