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Polizeieinsatz

Mundschutz kaputt: Mann bespuckt Schaffner und droht mit dem Tod

Weil seine Maske nicht richtig halten wollte, rastete ein Mann in einem Zug aus Bielefeld aus. Er beschimpfte und bedrohte den Schaffner – dann wurde es eklig.

Von Stefanie Masuch

Bielefeld – Die Bundespolizei wurde nach einer Auseinandersetzung in einem Zug der Eurobahn eingeschaltet. Am Montag (4. Januar) war ein Fahrgast mit der Bahn auf dem Weg von Bielefeld nach Hamm unterwegs. Dem Schaffner war aufgefallen, dass der Mann seinen Mundschutz nicht richtig trug und wies ihn darauf hin.

StadtBielefeld
Bevölkerung333.090
BundeslandNRW

Bielefeld: Fahrgast im Zug missachtet Maskenpflicht

Bereits seit dem Frühjahr des vergangenen Jahres gilt Bielefeld in und allen anderen deutschen Städten in geschlossenen Gebäuden oder Einrichtung sowie im öffentlichen Personennahverkehr eine Maskenpflicht. Diese soll zur Eindämmung der Pandemie beitragen und gilt als eine der wichtigsten Corona-Regeln.

Auf die Bemerkung des Zugbegleiters hin rückte der Fahrgast aus Bielefeld den verrutschten Mundschutz zurecht. Wenige Sekunden später hing dieser jedoch wieder auf Kinnhöhe, wie die Bundespolizei mitteilte. Einer zweiten Aufforderung des Kontrolleurs leistete der Mann nur noch widerwillig Folge und erklärte, dass die Maske kaputt sei.

Schaffner im Zug aus Bielefeld von aggressivem Fahrgast bedroht

Als der Zugbegleiter in der Bahn von Bielefeld nach Hamm daraufhin dem Mann klarmachte, dass er den Zug ohne richtig getragenen Mundschutz verlassen müsse, rastete dieser aus. Er fing an, den Kontrolleur wild zu beschimpfen. Im weiteren Verlauf bedrohte er auch das Leben des Schaffners und dessen Familie.

An der Haltestelle Oelde musste der Mann schließlich aussteigen. Dabei spuckte er dem Schaffner des Zuges aus Bielefeld gezielt in die Augen. Zudem drohte er ihm damit, ihn umzubringen. Der Kontrolleur, der bei einer Sicherheitsfirma angestellt ist, verständigte die Bundespolizei NRW, die sich wenig später mit dem Fall befasste.

Zug aus Bielefeld: Polizei fahndet nach Spucker – Schaffner erstattet Anzeige

Als die Polizei an dem Bahnhof eintraf, war der Spucker jedoch schon weg. Daher wird jetzt nach dem Mann gesucht, der in dem Zug aus Bielefeld saß. Ihm werden Beleidigung, Körperverletzung, Nötigung und Bedrohung vorgeworfen. Vermutlich ist der Gesuchte zwischen 20 und 25 Jahre alt und hat osteuropäische Wurzeln.

Nach der Spuckattacke in dem Zug aus Bielefeld hat die Polizei die Videoaufnahmen aus der Bahn gesichert und ermittelt nun gegen den Unbekannten. Es werden Hinweise zu dem Mann gesucht. Der Schaffner erstattete eine Anzeige gegen ihn. Die Spuck-Attacke ist insbesondere wegen der grassierenden Pandemie gefährlich. In Bielefeld gibt es aufgrund des Coronavirus gerade viele Todesfälle.

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