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Unwetterwarnung

Land unter in NRW: So wird das Wetter in OWL und im Münsterland

Bielefeld/Münster

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Unwetter: Im Verlauf des Mittwoch (14. Juli) können in Ostwestfalen und im Münsterland stellenweise bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter in nur einer Stunde fallen.

Von Dario Teschner

Tief Bernd fegt aktuell über Deutschland hinweg und hat jede Menge Regen im Gepäck. In Nordrhein-Westfalen sind bereits etliche Keller mit Wasser vollgelaufen und zahlreiche Straßen wurde überschwemmt. Besonders heftig erwischt hat es vor allem Südwestfalen. In Hagen hat das Unwetter bereits viele Schäden angerichtet. Die Feuerwehr ist im Dauereinsatz. Straßen.NRW musste kurzfristig eine ganze Reihe von Verkehrswegen sperren. Auch vom Münsterland bis nach Ostwestfalen warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor Gewittern, Stark- sowie Dauerregen.

Wetter: Bielefeld bleibt vorerst verschont

Auch in Bielefeld wird vor dem Unwetter gewarnt und die Meteorologen gaben bereits am Montag (12. Juli) eine Vorabinformation heraus. Am Mittwoch bekamen es die Menschen hier schon mit einigen Schauern zu tun. Doch Feuerwehr und Polizei mussten bislang zu keinen größeren Sondereinsätzen aufgrund des Wetters ausrücken. Hochwasser-Alarm wie im Süden von NRW gab es nicht. 

Doch die Lage in Bielefeld könnte sich schnell ändern: Der Deutsche Wetterdienst warnt noch bis Donnerstag (15. Juli) vor Unwettern, kräftige Gewitter mit Starkregen sind demnach weiterhin möglich. Lokal können zwischen 20 und 40 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde fallen. An einigen Stellen sind sogar 30 bis 60 Liter Wasser pro Quadratmeter möglich. Von einer "Wetterlage mit hohem Unwetterpotential" ist beim DWD die Rede. 

Münster: OP´s abgesagt wegen Dauerregen und Baustelle

Das Wetter in NRW sorgt aktuell nicht nur für vollgelaufene Keller und teils überflutete Straßen – im Uniklinikum Münster (UKM) müssen gerade mehrere Operationen verschoben werden. Die Kombination aus Dauerregen und einer Baustelle haben zu diesem Umstand geführt.

Aufgrund von Umbauarbeiten an der Fernheizungsleitung lässt sich die Luftfeuchtigkeit in dem Krankenhaus derzeit nicht regulieren. Gleichzeitig beträgt die Luftfeuchtigkeit – begünstigt durch die momentanen Witterungsbedingungen – 100 Prozent. Da der hygienisch einwandfreie Betrieb in den Operationssälen des Zentralklinikums somit nicht möglich ist, muss das UKM nun umplanen und Termine absagen beziehungsweise verschieben.

Wetter: Lage in NRW bleibt angespannt

In den kommenden Tagen bleibt die Wetterlage in ganz Deutschland angespannt, kündigte der Deutsche Wetterdienst an. Im Westen von NRW bis nach Rheinland-Pfalz und ins Saarland sowie im äußersten Westen und Südwesten von Hessen sind weiterhin Gewitter mit Starkregen möglich. Gebietsweise können bis zum Donnerstagmorgen rund 200 Liter pro Quadratmeter fallen.

Die Gefahr durch Überschwemmungen ist nicht zu unterschätzen: Ein 53-jähriger Mann im sächsischen Erzgebirgskreis wurde beispielsweise on einer Sturzflut mitgerissen, als er versuchte,wegen des stark gestiegenen Pegels des Dorfbaches sein Grundstück vor den Wassermassen zu schützen. Er gilt seit Dienstagabend als vermisst. Anwohner mussten mitansehen, wie er von den Fluten erfasst wurde. Wegen des hohen Wasserstandes gestaltet sich die Suche nach ihm schwierig. 

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