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Vorhersage

Sturmtief „Goran“ richtet Schäden an – folgt am Wochenende Schnee?

Die Meteorologen warnen in Deutschland vor Sturm. In Bielefeld beförderten die Böen ein Trampolin aus dem Garten auf eine Straße. Wie geht es weiter mit dem Wetter?

Von Dario Teschner

Update 21. Januar, 15.16 Uhr. Das Sturmtief „Goran“ hat am Donnerstagmorgen an einigen Stellen in Deutschland für Probleme gesorgt. Mehrere Bäume und Äste blockierten Straßen. Wegen der stürmischen Wetterlage, die noch einige Stunden andauern dürfte, warnt die Polizei Bielefeld weiterhin vor gefährlichen Hindernissen. Wie bereits berichtet, hatte eine starke Windböe ein Trampolin auf eine Straße geweht.

StadtBielefeld
Einwohner334.195 (31. Dezember 2019)
BundeslandNRW

Wetter-Warnung in NRW: Sturmtief „Goran“ wüttet in Ostwestfalen und im Münsterland

Update: 21. Januar, 15.06 Uhr. Auch in anderen Teilen von NRW hat Sturmtief „Goran“ Schäden hinterlassen. Im Münsterland und Ostwestfalen* kam es vereinzelt zu Unfällen. Eine 20-jährige Autofahrerin ist auf der Velener Straße in Groß-Reken im Kreis Borken gegen einen entwurzelten Baum geprallt. Sie zog sich leichte Verletzungen zu. Am Wagen entstand geringer Sachschaden.

Aufgrund des Sturms mussten Polizei und Feuerwehr auch hier zu einigen Gefahrenstellen ausrücken. Der kräftige Wind hatte auch einige Bauzäune umstürzen lassen. Wie in Paderborn wurde auch in Ahaus ein Anhänger auf eine Straße geschoben. Das Wetter hat sich zwar aktuell etwas beruhigt. Dennoch sollten die Menschen weiterhin vorsichtig sein und Wälder meiden, um nicht von herabstürzenden Ästen getroffen zu werden.

Wetter: Sturmtief „Goran“ wütet auch in Paderborn

Update: 21. Januar, 14.54 Uhr. Sturmtief „Goran“ hat nicht nur in der Stadt Bielefeld Schäden angerichtet. Auch in Paderborn stürzten einige Bäume um. Größere Verwüstungen gab es jedoch nicht. Laut Polizei wurde der erste umgestürzte Baum gegen 5.55 Uhr von der B68 bei Borchen-Dörenhagen gemeldet. Im Stadtgebiet wurden Weihnachtsbäume, die zur Abfuhr herausgelegt worden waren, auf die Straßen katapultiert und Mülltonnen kippten um.

Eine kräftige Sturmböe erfasste auf dem Frankfurter Weg einen Autoanhänger und beförderte ihn auf die Straße. Mehrere Verkehrsschilder mussten in Sennelager notdürftig befestigt werden, da sie umzustürzen drohten. Auch in den Nachbarorten Lichtenau, Büren und Delbrück waren Polizei und Feuerwehr wegen umgestürzter Bäume und Äste im Einsatz. Gegen Mittag schwächte der Wind deutlich ab. Doch Sturmtief „Goran“ soll in der Nacht zu Freitag (22. Januar) nochmal einen Zahn zulegen. Daher bitten die Behörden alle Verkehrsteilnehmer weiterhin wachsam und vorsichtig zu fahren.

Wetter: Warnung für Bielefeld – Sturmtief „Goran“ fegt über Deutschland hinweg

Erstmeldung: 21. Januar, 14.04 Uhr. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (20./21. Januar) fegte das Sturmtief „Goran“ über Deutschland hinweg. Das Wetter richtete stellenweise Schäden an. Zäune, Bäume und Schilder stürzten um. Für Teile von Nordrhein-Westfalen gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine amtliche Warnung heraus. In Bielefeld hat der Sturm ein Trampolin aus einem Garten auf die Straße katapultiert.

Wetter: Sturm fegt über Deutschland hinweg – leichte Schäden in Bielefeld

Am Morgen hatten die Ausläufer des Sturmtiefs „Goran“ die nordrhein-westfälische Stadt Bielefeld erreicht. Das Wetter sorgte unter den Einwohnern für Gesprächsstoff. Böen um die 100 km/h fegten über Deutschland hinweg. Lange dauerte das Wetterereignis zwar nicht an. Aber kräftig war es dennoch, wie die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr nach 8 Uhr feststellten.

Einige Bäume und Äste waren abgeknickt und blockierten wichtige Straßen. Der Berufsverkehr in NRW blieb jedoch von Störungen weitestgehend verschont, da wegen des Coronavirus* derzeit ohnehin weniger Menschen unterwegs sind. In Bielefeld hatte der Sturm offenbar nur geringe Schäden verursacht. An der Jöllenbecker Straße musste die Feuerwehr mehrere Äste aus dem Weg schaffen. Eine Stromleitung wurde beschädigt. Deshalb rückten auch Mitarbeiter der Stadtwerke aus, um sie zu reparieren. Das Wetter hat sich vorerst beruhigt.

Wetter in Bielefeld: Sturmtief „Goran“ katapultiert Trampolin auf die Straße

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei Bielefeld kamen bei dem Sturm bislang keine Personen zu Schaden. Informationen zu Verletzten liegen den Beamten nicht vor. Mit welcher Kraft das Sturmtief „Goran“ jedoch über Deutschland hinwegfegte, zeigt ein Beispiel aus dem Bielefelder Stadtteil Jöllenbeck. Dort riss eine Windböe ein Trampolin aus der Verankerung, woraufhin es aus einem Garten heraus auf die Beckendorfstraße befördert wurde.

Die Meteorologen des DWD hatten via Twitter bereits im Vorfeld auf den Sturm aufmerksam gemacht und eine Wetterwarnung für Bielefeld und weite Teile Deutschlands herausgegeben. Inzwischen hat sich der Wind wieder deutlich gelegt. Bis etwa 16 Uhr werden jedoch noch vereinzelt kräftige Windböen erwartet. Die Temperaturen erreichen dazu 9 bis 11 Grad. Zum Wochenende (23./24. Januar) hin soll es dann aber wieder deutlich kälter werden.

Bielefeld: Wie wird das Wetter am Wochenende?

Die Wetterprognosen für die nächsten Tage gehen in eine eindeutige Richtung. Von den relativ milden Temperaturen müssen sich die meisten Menschen in Deutschland erst einmal wieder verabschieden. Nach Sturmtief „Goran“ zieht kalte Luft zu uns. Auch die Wahrscheinlichkeit auf Schnee bis ins Flachland steigt zum Wochenende hin wieder deutlich an.

Auch in Bielefeld können am Sonntag (24. Januar) ein paar Schneeflocken herunterkommen. Frostige Nächte werden erwartet und auch tagsüber steigen die Werte kaum über 0 Grad. Vor einer Woche hatte es eine Wetter-Warnung wegen Glatteis auf den Straßen gegeben und die Polizei meldete zahlreiche Unfälle. In Bielefeld war ein 22-Jähriger mit einem Streufahrzeug umgekippt und hatte sich dabei verletzt. Verkehrsteilnehmer sollten daher gewarnt sein und sich auf die winterlichen Witterungsbedingungen einstellen. (*Msl24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.)

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