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ARD-Krimi

Jahresrekord für Tatort Münster: Jan Josef Liefers freut sich über „Statement“

Viel Kritik musste Jan Josef Liefers in den vergangenen Tagen einstecken. Einen negativen Einfluss auf den neuen Tatort Münster hatte dies nicht, wie die Einschaltquoten zeigen. Dennoch gab es nach der Ausstrahlung erneut Gegenwind.

Von Sohrab Dabir

Seit vielen Jahren sind sie einsame Spitze: Der Tatort Münster gilt schon länger als der beliebteste der deutschen Krimireihe. Regelmäßig bringt das Ermittler-Duo Frank Thiel (Axel Prahl) und Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) Millionen Zuschauer vor den Fernseher. Die neueste Episode „Rhythym and Love“ machte da keine Ausnahme.

14,22 Millionen Menschen schalteten am Sonntag (2. Mai) um 20.15 Uhr ein, als die beiden Kommissare ihren neuesten Fall lösten. Nur knapp entgingen sie ihrem eigenen Rekord. Im April 2017 sahen 14,56 Millionen Deutsche die Folge „Fangschuss“. Die Krimireihe aus der Domstadt scheint auch 2021 ein Erfolgsmodell für die ARD zu sein. Keine andere Sendung, außer der Tagesschau, verbuchte in diesem Jahr eine bessere Einschaltquote als „Rhythym and Love“ vom Tatort Münster.

ShowTatort Münster
Erstausstrahlung20. Oktober 2002
Aktuelle FolgeRhythm and Love
HauptdarstellerJan Josef Liefers und Axel Prahl

Neuer Tatort Münster erfolgreich trotz Boykottaufrufen

Fast jeder Dritte, der am Sonntag um 20.15 Uhr den Fernseher eingeschaltet hatte, sah den Tatort Münster mit Axel Prahl und Jan Josef Liefers. Das waren noch einmal über 600.000 Zuschauer mehr als der vergangene Tatort Münster „Es lebe der König!“. Dieser wurde im Dezember 2020 ausgestrahlt und lieferte trotz schlechter Kritiken die beste Quote seit 2017. Im Vorfeld der jüngsten Folge wurde besonders über Liefers viel gesprochen.

Nachdem Jan Josef Liefers mit seinem viel kritisierten Video an #allesdichtmachen mitgewirkt hatte und zur Zielscheibe der Kritik wurde, hatte es Boykottaufrufe zum neuen Tatort Münster in den sozialen Medien gegeben. Dies scheint jedoch keinen Einfluss auf die Folge „Rythmm in Love“ gehabt zu haben. Nach dem Quotenerfolg äußerte sich der Hauptdarsteller auf Twitter, was ihm jedoch einmal mehr Gegenwind brachte.

Tatort Münster: Jan Josef Liefers erntet Kritik nach Twitter-Post

„Großen Dank an alle, die uns die Treue halten, durch dick und dünn mit uns gehen und nicht im Münsteraner Regen stehen lassen! Danke für dieses eindrucksvolle Statement an 14,22 Mio. Zuschauer!“, twitterte Jan Josef Liefers am Montag (3. Mai), der zuvor noch eine gestrichene Szene aus dem Tatort Münster gepostet hatte. Dass die Quote jedoch ein „Statement“ sei, da widersprachen ihm die meisten Menschen. „Lieber @JanJosefLiefers, ich habe, wie immer, den Münster-Tatort mit Vergnügen angesehen. Ein wie auch immer geartetes Statement war damit nicht verbunden, für Ihr abwegiges #allesdichtmachen Video schon gar nicht“, schrieb zum Beispiel der einstige CDU-Generalsekretär Ruprecht Polenz aus Münster.

Kritisiert wurde der neue Tatort Münster auch für seinen Inhalt. „Dennoch bleibt „Rhythm & Love“ blass, ist weder besonders komisch noch besonders spannend“, schrieb die „Zeit“. Schärfer drückte es der „Stern“ aus: „Sinnfreie Handlung, verpackt in ein Feuerwerk an Kalauern und Gags - ein typischer Münster-Tatort“.

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