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Deutscher Nachbarschaftspreis

Abstimmen, bitte! Projekt aus Münster nominiert – 5000 Euro in Aussicht

Das "elbén" braucht Unterstützung: Das Restaurant wurde für den Deutschen Nachbarschaftspreis nominiert. Dabei kann auch das Publikum abstimmen – und dem Gewinner 5000 Euro bescheren.

Von Lisa Fraszewski

Münster – 1052 eingereichte Projekte, 104 Nominierungen: Auch in diesem Jahr wird der Deutsche Nachbarschaftspreis wieder verliehen. Unter den möglichen Gewinnern befinden sich auch neun Initiativen aus Nordrhein-Westfalen – und davon eine aus der Domstadt.

"Der Preis zeichnet Initiativen aus, die sich in ihrer Nachbarschaft für ein offenes, solidarisches und demokratisches Miteinander engagieren", erklärt Michael Vollmann. Er ist der Geschäftsführer der nebenan.de-Stiftung, die den Preis seit 2017 verlieht. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 53.000 Euro dotiert.

Projekt aus Münster für Deutschen Nachbarschaftspreis nominiert

Das erklärte Ziel: Lokales Engagement fördern – und davon gibt es beim "elbén" aus Münster reichlich. Der Name des Restaurants ist syrisch-arabisch und bedeutet "zwei Herzen". Damit ist der kleine Laden am Aasee auch perfekt beschrieben.

Seine Wurzeln schlug das Projekt bereits 2015 – als kleiner Foodtruck. Damit wollten Studierende in Münster einen "kulinarischen Ort entstehen zu lassen, in dem sich syrische und deutsche Herzen nachbarschaftlich begegnen und näher kommen können".

Aus diesem verkaufen sie bis heute – gemeinsam mit geflüchteten Syrern – das sogenannte "Manakish": ein einfaches arabisches Fladenbrot aus Hefeteig, das mit orientalischen Zutaten belegt wird.

Hilfe benötigt: Abstimmen für das "elbén" aus Münster

Im Juli 2017 wurde der Foodtruck dann um eine feste Anlaufstelle ergänzt: Das Restaurant wurde an der Scharnhorststraße 25 eröffnet. Der kleine Laden dient seitdem als Anlaufstelle für leckeres Essen und menschliche Begegnungen. Spieleabende, Konzerte und Nachbarschaftstreffen sind keine Seltenheiten.

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, 11. 30 bis 21.30 Uhr / Sonntag, 12.30 bis 21 Uhr.

Nun könnte das "elbén" aber selbst ein bisschen Unterstützung gebrauchen: Zwar entscheidet eine Jury über den Sieger des Deutschen Nachbarschaftspreises. Doch auch das Publikum kann mithelfen – und dem Gewinner 5000 Euro bescheren. Derzeit haben allerdings erst 66 Menschen für das "elbén" abgestimmt.

Publikumspreis: Im Wettbewerb mit dem Ickener Bürgerpicknick

Der Rekordhalter kommt übrigens ebenfalls aus NRW und hat schon 917 Stimmen erhalten: Das Ickerner Bürgerpicknick. Dieses Ergebnis gilt es für die Münsteraner nun mindestens zu schlagen. Bis zum 22. August hat das Team vom "elbén" noch Zeit, um die Einwohner der Domstadt und Region zu mobilisieren.

1. Bundessieger10.000 EuroPreisverleihung am 5. September
2. Bundessieger7000 EuroPreisverleihung am 5. September
3. Bundessieger5000 Euro Preisverleihung am 5. September
Publikumspreis5000 EuroBekanntgabe am 28. August
Landessieger2000 Euro Bekanntgabe am 28. August

Lesen Sie auch unseren Artikel, warum zwei Initiativen die Nominierung für den Deutschen Nachbarschaftspreis aus Protest abgelehnt haben.

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