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Bei Einreise in den Kosovo

Aus Angst vor der eigenen Freundin: Münsteraner verfälscht seinen Reisepass – und landet im Knast

Er wollte seinen Urlaub vor der eigenen Freundin geheim halten: Ein Mann aus Münster fälschte seinen Reisepass – und musste deshalb im Kosovo ins Gefängnis.

Von Lisa Fraszewski

Münster – Anfang des Jahres hatte ein Domstädter (25) Urlaub in Südamerika gemacht. Doch die Reise nach Peru hielt er vor seiner Freundin geheim, denn er flog ohne sie. Damit der Trip nicht irgendwann auffliegt, hat er die entsprechende Seite mit dem Grenzkontrollstempel aus seinem Reisepass gerissen – mit fatalen Folgen.

Er tat dies, um "weiteren Stress mit seiner Freundin und auch seinen Eltern zu vermeiden", berichtet die Süddeutsche Zeitung. Doch als er am Freitag (3. August) über den Flughafen Pristina in den Kosovo einreisen wollte, fiel den Grenzpolizisten dort der fehlerhafte Pass auf – und sie stecken den Münsteraner ins Gefängnis.

Bundespolizei: Seltsame Erklärung des Münsteraners

Nach einem Tag wurde der 25-Jährige allerdings schon wieder entlassen – und nach Deutschland zurückgeschickt. Die Bundespolizei nahm ihn am Flughafen München in Empfang. Diese bemerkten außerdem, dass der Personalausweis des Mannes längst abgelaufen war.

In der Befragung gab er zu nicht gewusst zu haben, dass er sich mit der Aktion wegen Urkundenfälschung strafbar mache. Der Münsteraner muss jetzt mit einer Anzeige wegen des Veränderns von amtlichen Ausweisen rechnen. Nach eigenen Aussagen fürchtet er außerdem um seine Karriere als Immobilienmakler, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

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