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  5. Erbsensuppe und Bratkartoffeln: Auf diesen 16 Wochenmärkten in Münster gibt es die ganze Woche lang frische Waren.

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16 Märkte in Münster

Aus Asien oder vom regionalen Bauernhof: Auf Münsters Wochenmärkten finden sich Waren aus aller Welt

Er ist vom Domplatz nicht wegzudenken: der Wochenmarkt von Münster. Doch die Westfalenmetropole hat insgesamt 16 Basare im Angebot. Wir haben sie aufgelistet.

Von Lisa Fraszewski

Münster – Getrocknete Erdbeeren aus Thailand, Käse aus der Schweiz, Salami aus Frankreich oder Gemüse und Obst vom regionalen Bio-Bauern: Auf Wochenmarkt am Domplatz kommen Köstlichkeiten aus allen Herren Ländern zusammen. Doch Münster hat noch weitere Wochenmärkte zu bieten, die schnell unterschätzt werden.

Die Wochenmärkte der Domstadt verteilen sich quer durch alle Viertel. So können die Münsteraner die ganze Woche über – außer montags – frisches Obst und Gemüse, Brot, Käse und Wurst an den Marktständen kaufen.

In diesem Artikel haben wir alle Termine der Märkte in Münster aufgelistet. Tipp: Fällt der Markttag auf einen Feiertag, finden die Wochenmärkte in der Regel am Tag davor statt.

Jeden Mittwoch und Samstag: Wochenmarkt auf dem Domplatz

Auf dem zentralen Domplatz in der Innenstadt von Münster findet zwei Mal die Woche der große Wochenmarkt statt: mittwochs und samstags von 7 Uhr bis 14.30 Uhr. Über 150 Marktbeschicker bringen ihre Waren nach Münster. Übrigens: Tiere sind auf dem gesamten Markt nicht erlaubt – aus Hygiene-Gründen.

Besonders beliebt auf dem wöchentlichen Markt sind eher spezielle Produkte, beispielsweise die Gemüsekiste für 5 Euro am Marktstand von Norbert Meyer. Aber auch nach Blumen, edlem Fleisch (Tipp: "Die Tirolerin" und "Naturlandhof Büning") sowie Fisch und Olivenöl (Tipp: Der "Olivenstand") wird häufig gefragt.

Viele Münsteraner und Touristen nutzen den Wochenmarkt am Domplatz aber nicht nur für ihren Einkauf, sondern als Restaurant-Ersatz. Beliebte Anlaufstellen sind "Die Rollende Kochstation" mit ihrer berühmten Erbsensuppe und das "Café am Dom" mit einem leckeren Frühstücksangebot. Den detaillierten Marktplan mit allen Standorten und Ausstellern finden sie auf der Webseite der Marktbetreiber.

Dort werden auch regelmäßig Studentenjobs ausgeschrieben und aktualisiert. Denn auf dem Wochenmarkt werden oft Aushilfen gesucht, die kurzzeitige Nebenjobs bei den Beschickern annehmen.

Jeden Freitag: Der ökologische Bauernmarkt

Er ist mit 17 Händlern etwas kleiner, aber trotzdem einen Besucher wert: der ökologische Bauernmarkt. Er hält jeden Freitagnachmittag von 12 bis 18 Uhr seinen Einzug auf dem Domplatz in der Innenstadt von Münster. Z

u seinem Angebot gehören Schafs- und Ziegenkäsespezialitäten aus hofeigenen Käsereien sowie Schaffelle, Brot aus regionalem Getreide und saisonale Gemüseraritäten wie Topinambur oder Steckrüben, außerdem Bio-Schnittblumen aus dem Münsterland im Sommer und handgeformte Kerzen im Winter.

Besonders gefragt sind beim ökologischen Bauernmarkt auf dem Domplatz sind übrigens die Rosmarinkartoffeln ("El Tapeo") und die Bratkartoffeln mit Kringelwurst ("Gut Wevel"-Imbisswagen). Einen vollwertigen Nachtisch gibt es "Nabolito". Ein guter Grund zum Einkaufen auf dem ökologischen Bauernmarkt ist für viele Münsteraner übrigend das hochwertige Bio-Fleisch.

Fünf Wochenmärkte in den Viertel von Münster

Die restlichen Märkte sind kleiner und eher auf anliegende Bewohner ausgerichtet. Neben den üblichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Brot, Käse und Wurst gibt es meist noch Blumen zu kaufen. Im Zentrum von Münster gibt es neben den Basaren auf dem Domplatz noch fünf weitere Märkte.

  • Im Stadtteil Mauritz-West: Wo? An der Ecke Warendorfer Straße und Oststraße. Wann? Dienstags und freitags, 7 bis 13 Uhr.
  • Im Hansaviertel: Wo? Am Hubertiplatz. Wann? Mittwochs und Samstags, von April bis Oktober ab 7 Uhr und von November bis August ab 8 Uhr, bis 13.30 Uhr.
  • Im Geist-Viertel: Wo? Am Geistmarkt. Wann? Samstags, von April bis Oktober ab 7 Uhr und von November bis August ab 8 Uhr – immer bis 12.30 Uhr.0
  • In Mauritz-Ost: Wo? Vor der St.-Margareta-Kirche (Hegerskamp 3). Wann? Freitags von 8 bis 13 Uhr.
  • Im Aegidiiviertel: Wo? Am Aegidiimarkt. Wann? Freitags von 13.30 bis 18.30 Uhr.

Erst kürzlich wurde das Hansaviertel in Münster mit bunter Kunst dekoriert – lesen Sie, was es mit den lila und pinken Klebebändern auf sich hat.

Von Sprakel bis Hiltrup, von Roxel bis Handorf: Märkte in den Vororten

Auch in den Vororten von Münster werden die Anwohner einmal wöchentlich mit Märkten versorgt. Diese sind hier in zeitlicher Reihenfolge aufgelistet.

  • Handorf: dienstags von 13.30 bis 18.30 Uhr auf dem Hugo-Pottebaum-Platz.
  • Kinderhaus: donnerstags von 7.30 bis 12.30 Uhr auf dem Idenbrockplatz.
  • Angelmodde: donnerstags von 8 bis 13 Uhr auf dem Clemens-August-Platz und samstags von 8 bis 12 Uhr bei Haus Angelmodde.
  • Coerde: donnerstags von 13.30 bis 18.30 Uhr auf dem Hamannplatz.
  • Gievenbeck: donnerstags von 14 bis 18 Uhr statt am Rüschhausweg in der Ortsmitte.
  • Albachten: donnerstags von 14 bis 18 Uhr statt an der Ecke Dülmener Straße und Rottkamp.
  • Hiltrup: freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr auf dem großen Parkplatz der Moränenstraße.
  • Nienberge: freitags von 8 bis 13 Uhr auf dem Kirchplatz.
  • Roxel: freitags von 13.30 bis 18 Uhr auf dem Pantaleonplatz.
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