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Ausgebüxte Kinder: Bundespolizei in Münster nimmt zwei Jungen in Schutzgewahrsam

Sie wollten einen Diebstahl anzeigen. Anfang der Woche machten zwei Jungen die Beamten der Bundespolizei stutzig: Die Kinder waren ausgebüxt.

Von Lisa Fraszewski

Bei der Bundespolizei in Münster meldeten sich am Montagabend zwei Kinder. Foto: Screenshot Google Maps

Münster – In der Nacht zum Dienstag (7. August) meldeten sich zwei Jungs (11 und 13 Jahre) bei der Bundespolizei. Sie klingelten bei der Wache am Hauptbahnhof und wollten den Diebstahl ihres Rucksackes anzeigen.

Als die Beamten jedoch die Personalien der Jungs aufnehmen wollten, wurden sie stutzig: Die beiden konnten keinerlei Angaben zur ihrer Person oder zu ihren Erziehungsberechtigten machen. Auch ihre Wohnanschrift verrieten sie nicht. Die Beamten wurden misstrauisch.

Polizisten behalten Kinder in Schutzgewahrsam

Eine Recherche der Bundespolizisten ergab, dass die beiden Jungs aus einer betreuten Wohneinrichtung in Bad Bentheim-Gildehaus ausgebüxt waren. In Absprache mit dem Betreuer der entsprechenden Wohngruppe endete die Reise der beiden Jungs in einer Wohneinrichtung des Jugendamtes Münster.

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