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Sicherheitshinweise der Stadt

Baden in Münster: Wo es erlaubt ist und wo nicht

Münster

Bei Temperaturen weit über 30 Grad zieht es viele Menschen in Münster ins Wasser. Doch nicht überall ist das öffentliche Baden erlaubt.

Von Sohrab Dabir

Das traumhafte Wetter lädt auch in Münster zum Sprung ins kalte Wasser ein. (Symbolbild) Foto: Axel Heimken/dpa

Die Hitzewelle hat Deutschland weiter fest im Griff. Seit Tagen werden Temperaturen über 30 Grad gemessen. Dies lädt vielerorts zu Abkühlungen aller Art ein. In Münster gibt es dafür ebenfalls einige Möglichkeiten, doch nicht jede ist legal.

Die Stadt hat den Bürgern einige Sicherheitshinweise mit auf den Weg zur Abkühlung gegeben. Nicht nur aufgrund der anhaltenden Hitze, sondern auch aufgrund einiger Vorkommnisse der vergangenen Tage. So kam es in dieser Woche am Freibad in Münster-Hiltrup zu tumultartigen Szenen, nachdem weitaus mehr Menschen auf das Areal wollten als erlaubt war. Zudem wurden einmal mehr viele riskante Sprünge in den Kanal beobachtet.

Münster: Schwimmen im Kanal – nicht erlaubt, aber geduldet

Das Springen in den Dortmund-Ems-Kanal in Münster ist nicht nur verboten, sondern auch äußerst gefährlich. Für die legale Abkühlung gibt es in der Domstadt diverse Freibäder – „wenngleich noch nicht im vollen Umfang“, betont die Stadtverwaltung. Aufgrund der Corona-Schutzverordnung ist die Anzahl der Gäste in den Freibädern noch weiter beschränkt. In Hiltrup dürfen zum Beispiel 500 Besucher hereingelassen werden.

Viele Münsteraner nutzen vor allem den Dortmund-Ems-Kanal zum Baden. Zwar ist dies offiziell nicht erlaubt, da es sich dabei nicht um ein ausgewiesenes Badegewässer handelt. Es wird von der Stadt jedoch auf eigene Gefahr geduldet. „Dies gilt allerdings nicht für das Hafenbecken“, weist die Stadt Münster ausdrücklich hin. Hier ist der Sprung ins Wasser verboten, da der Hafen noch immer als Industriehafen gilt und die Hafenordnung das Schwimmen untersagt.

Baden am Aasee Münster ist untersagt

Unter der Wasseroberfläche des Dortmund-Ems-Kanals können im Hafenbereich gefährliche Strömungen und Verwirbelungen entstehen. Schön häufiger kam es vor, dass Menschen in dem Bereich leblos aus dem Gewässer gezogen werden mussten. Verboten ist das Baden auch am Aasee in Münster. „Der See erfüllt nicht die strengen Vorgaben der Badegewässerrichtlinie, die enge Grenzwerte für mikrobiologische Parameter wie Coli- und coliforme Bakterien vorgibt“, so die Begründung der Stadt.

Ab kommendem Wochenende (19./20. Juni) ist auch der Aufenthalt auf den Aasee-Wiesen in Münster untersagt. Hier hatte es in den vergangenen Tagen und Wochen vermehrt Krawallen durch junge Menschen gegeben. Derweil gilt auch am Hiltruper See ein Badeverbot, da er im Wasserschutzgebiet Hohe Ward liegt und eine wichtige Rolle im Kreislauf der Trinkwassergewinnung spielt. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die Regeln vor allem auch aufgrund des Eigenschutzes beachtet werden sollten.

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