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Unfall auf der gefährlichsten Bahnstrecke Deutschlands

Bei voller Fahrt: Eurobahn rast in Auto – Frau wird schwer verletzt

Zwischen Warendorf und Telgte ist es am Dienstagnachmittag (24. Juli) zu einem Zusammenstoß gekommen. Eine 36-Jährige aus Everswinkel hat dabei schwere Verletzungen erlitten.

Von Lea Sarah Wolfram

Eurobahn Foto: © Andreas Rother / Digitalfoto

Warendorf/Telgte – Eine 36-Jährige aus Everswinkel wollte in Warendorf mit ihrem PKW die Bahngleise überqueren – gleich hinter McDonalds. Doch sie geriet in einen Rückstau. Sie kam auf den Gleisen zum Stehen – und dann raste ein Zug geradewegs auf sie zu.

Die Eurobahn (ERB67) kam aus Telgte und fuhr in Richtung Warendorf. Mit fast voller Geschwindigkeit rammte der Zug das Auto der 36-Jährigen. Sie wurde dabei schwer verletzt. Während der Bergungsarbeiten war die Strecke bis 16 Uhr gesperrt. Derweil kam es in Havixbeck zu einem Unfall am Bahnübergang.

Die gefährlichste Bahnstrecke Deutschlands

Die Bahnstrecke zwischen Münster und Rheda-Wiedenbrück ist laut Deutscher Bahn die Unfallträchtigste in Deutschland. Immer wieder kommt es dort zu teils tödlichen Unfällen. Viele Bahnübergänge sind nicht technisch gesichert: Der Zug muss also hupen, wenn er sich nähert. Und macht auf diese Weise auf sich aufmerksam – die Anwohner kennen den nervigen aber notwendigen Lärm nur zu gut.

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In Everswinkel gab es einen kuriosen Unfall: Ein Mann fuhr betrunken gegen eine Laterne – dann behauptet er, nicht gefahren zu sein. Im Juni gab es eine Kollision auf der Bundesstraße: Die B64 musste zwischen Telgte und Warendorf nach einem Unfall komplett gesperrt werden.

Zu einer ähnlichen Störung kam es neulich, als ein Mann in Greven sich unter einem Zug versteckte – und damit den kompletten Bahnverkehr lahm legte. Nun belangt ihn nicht nur die Polizei, sondern auch die Deutsche Bahn.

Auch ein weiterer Unfall hatte schwerwiegende Folgen: Eine Frau blieb mit ihrem Auto auf einem Bahnübergang in Ibbenbüren liegen, als sich plötzlich die Schranken senkten. Die anderen Fahrzeuginsassen konnten sich noch in Sicherheit bringen, die Fahrerin blieb allerdings im Wagen, als ein Zug in das Auto krachte.

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