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  5. A2 bei Recklinghausen: Weil die Tempo-60-Schilder nicht genehmigt wurden, streicht die Polizei 1766 Verwarngelder für Temposünder

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Temposünder dürfen aufatmen

Da kommt Freude auf: Polizei zieht Verwarngelder zurück

Zwischen Dezember vergangenen Jahres und März 2018 blitzte die Polizei auf der A2 bei Recklinghausen. Doch vielen Autofahrer wurden zu Unrecht Geldbußen aufgebrumt.

Von Lea Sarah Wolfram

Zu schnell unterwegs? Eigentlich nicht. Foto: picture-alliance/dpa

Münster/Recklinghausen – Weil es auf der Autobahn 2 Richtung Osnabrück bei einer Baustelle zu vielen Unfällen gekommen war, stellte die Polizei dort Blitzer auf. Die Höchstgeschwindigkeit war 80.

Dann wurden an der Messstelle jedoch zwei Tempo-60-Schilder aufgestellt. Während der vier Monate, in denen geblitzt wurde, standen sie dort. Dabei waren sie gar nicht genehmigt.

1766 vermeintliche Temposünder

Die Verkehrsschilder landeten nämlich nur versehentlich dort. Das heißt: Die Polizei hatte die Geschwindigkeit unter falschen Voraussetzungen gemessen. 1766 Verwarnungsgeldverfahren wurden deshalb jetzt rückgängig gemacht. Eine gute Nachricht für die vermeintlichen Temposünder auf der A2.

Die Rückabwicklung ordnete Polizeipräsident Hajo Kuhlisch aus Münster an, berichtet die WN. Kuhlisch ist für diesen Autobahnabschnitt zuständig. Zuletzt herrschte auch Staugefahr: Nach einem schweren Unfall auf der A2 bei Beckum wurde die Straße gesperrt. Mehrere Autos waren beteiligt.

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