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  5. Der 101. Katholikentag 2018 in Münster ist zu Ende, Polizei zieht positive Bilanz

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Wie friedlich verlief das christliche Event?

Das war der Katholikentag 2018 – Polizei zieht Bilanz

Zum Katholikentag 2018 pilgerten tausende Menschen in die Domstadt. Die Polizei war stets vor Ort und sicherte die vielen Events ab. Nun zogen sie ein Fazit.

Von Lea Sarah Wolfram

101. Katholikentag in Münsters Innenstadt Foto: Lea Wolfram

Münster – Der 101. Katholikentag 2018 ging am vergangenen Sonntag mit einem Abschlussgottesdienst zu Ende (wir berichteten). Laut Veranstalter lockte das christliche Laien-Event in der Domstadt rund 75.000 Besucher an. Bei über 1000 Kulturveranstaltungen war die Innenstadt vom 9. (Mittwoch) bis 13. Mai (Sonntag) stets überfüllt. Und immer dabei: die Polizei. Welche Bilanz ziehen die Beamten?

Einsatzkräfte sichern Events

Die öffentlichen Veranstaltungen, zum Beispiel die Gottesdienste auf dem Dom- und Schlossplatz, sollten störungsfrei verlaufen – das war eine der zentralen Aufgaben der Polizei Münster. Dazu kamen die Wallfahrt nach Telgte sowie die Demonstration der AfD-Gegner und der Global Marijuana March. Jede Menge zu tun also.

Einsatzleiter Martin Mönnighoff zieht eine positive Bilanz: "Bereits am Freitag kündigte sich an, dass der Einsatz der Polizei Münster beim 101. Katholikentag, sowohl durch die Besucher, als auch durch die Münsteraner Bevölkerung positiv angenommen wird." Taschendiebe seien durch die starke Präsenz der Einsatzkräfte nur selten zum Zuge gekommen. Schwerwiegende Straftaten seien ebenfalls ausgeblieben.

Suche Frieden, finde Frieden?

Mönnighoff lobte außerdem, dass sich Münsteraner sowie Gäste vorbildlich benommen hätten. So wäre es dank ihres Beitrags tatsächlich eine insgesamt friedvolle Veranstaltung gewesen. Ebenso seien die Vorbereitungen gut verlaufen: "Auch durch die zahlreichen Gespräche und Abstimmungen im Vorfeld der Veranstaltung, konnte dieser reibungslose Ablauf gewährleistet werden."

Die Kirche steht auch immer wieder in der Kritik: Zuletzt forderten Atheisten und Konfessionslose mit ihrer Säkularen Buskampagne in Münster, dass Staat und Kirche endlich konsequent getrennt werden.

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