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Stadt Münster beginnt mit Bauarbeiten

Der Umwelt zuliebe: Intelligente Laternen am Kanal

Auf einer Teststrecke richtet die Stadt Münster eine energieeffiziente, intelligente Beleuchtung ein. Doch es ist nicht die letzte Baumaßnahme am Kanal.

Von Annabell Klein-Heßling

Die Stadt Münster testet künftig intelligente Straßenbeleuchtung an der Kanalpromenade. Foto: Stadt Münster
  • Intelligente Beleuchtung am Kanal
  • Zwischen 2. September und Mitte November
  • Stadt Münster plant weitere Bauarbeiten

Münster – Am Montag (2. September) starten in Hiltrup die Bauarbeiten: Bis voraussichtlich Mitte November soll hier eine intelligente Beleuchtung am Straßenrand entstehen. Die dafür vorgesehene Teststrecke ist eine 1,5 Kilometer lange Fahrradstraße auf der Kanalpromenade.

Bei den Bauarbeiten für die intelligente Beleuchtung soll der Verkehr kaum behindert werden. Die erneuerten Laternen werden aktiviert, wenn sich auf der Strecke Radfahrer oder Fußgänger befinden. Herrscht dort gerade kein Verkehr, dimmt sich automatisch das Licht der Straßenbeleuchtung. "Das kommt Tieren und der Umwelt zugute und spart Energie", so die Stadt, die in Münster die Anzahl der Parkplätze regeln will, in einer Mitteilung.

Umsetzung des Radverkehrskonzeptes Münster 2025

Die Domstadt gilt schon lange als Fahrradhauptstadt der Region. Dennoch sind die Pläne noch nicht abgeschlossen: Bereits 2016 wurde das "Radverkehrskonzept – Münster 2025" beschlossen. Dessen Ziel ist es, bis dahin den Anteil an Radfahrern im Verkehr auf 50 Prozent anzuheben. Denn durch die hohe Nachfrage nach E-Bikes in den vergangenen Jahren sind auch längere Strecken mit der Leeze zu bewältigen.

Mittlerweile wurde das Projekt umgesetzt: Auf einer Strecke an der Promenade in Münster wurde nun die intelligente Straßenbeleuchtung eingesetzt.

Um das Radwegenetz in der Domstadt attraktiver zu gestalten, nimmt die Stadt deshalb weitere Bauarbeiten am Kanal auf: Auf einer Strecke von 27 Kilometern will die Stadt Münster eine zweite Promenade entstehen lassen. Zwischen Greven und Senden soll ein mindestens drei Meter breiter, asphaltierter Radweg entstehen. Dies soll ebenfalls zu der angestrebten umweltschonenderen Verkehrsstruktur beitragen.

Auch unsere Redakteurin Lisa Fraszewski beschäftigt sich in ihrer Klimakolumne intensiv mit der Umwelt: Alle Texte der Klimakolumne finden Interessierte in dieser Übersicht. Auch andere Organisationen in der Domstadt setzen sich – teilweise auf radikale Weise – für eine nachhaltigere Welt ein: So wurde in Münster kürzlich die Ortsgruppe der Aktivisten "Extinction Rebellion" gegründet.

Ebenfalls aus Umweltschutzgründen könnten bald Buspreise günstiger werden. Das Tagesticket für Münster und die Region soll um 20 Prozent gesenkt werden. Die Stadt will sich in den Wintermonaten vermehrt um Obdachlose gekümmert. Bis März 2020 stellt sie in Münster zusätzliche Schlafplätze für Wohnungslose bereit.

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