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Loddenheide/Eulerstraße

Bombenverdacht in Münster – Ergebnis steht fest

Im Erdreich in Münster wurde eine Bombe vermutet. Am Mittwoch wurde der Verdachtspunkt untersucht. Jetzt gibt es Gewissheit.

Von Sohrab Dabir

+++ Newsticker zum Bomenfund an der Loddenheide in Münster aktualisieren +++

Update: 5. Mai, 12.43 Uhr. Das Ergebnis der Untersuchung steht nun fest: An der Eulerstraße in Münster-Loddenheide befindet sich keine scharfe Bombe. Dies teilte die Stadtverwaltung soeben mit. Die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes fanden unter dem Boden einen Bodendetonierer vor, der beim Aufprall auf der Erde bereits explodiert war. Solch einen hatten die Experten auch bei der letzten Kampfmittelüberprüfung in Münster gefunden. Der Einsatz ist damit beendet. Am Donnerstag (6. Mai) wird in Münster untersucht, ob sich in Handorf eine Bombe befindet.

Update: 5. Mai, 9.39 Uhr. Am heutigen Mittwoch wird der mögliche Blindgänger an der Loddenheide untersucht. An der Eulerstraße war zuvor ein auffälliges Objekt im Erdreich gefunden worden. Eine Freilegung soll nun Klarheit schaffen. Sollte dort tatsächlich eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg liegen, steht eine Entschärfung an. In diesem Falle muss das Gebiet um den Fundort evakuiert werden. Die Feuerwehr Münster veröffentlichte bereits einen Evakuierungsplan, der weiter unten im Artikel zu finden ist. Nur einen Tag später wird übrigens ein weiterer möglicher Bombenfund in Münster-Handorf überprüft. Wir berichten weiter.

Bombenverdacht in Münster: Der Evakuierungsplan für die Loddenheide

Update: 4. Mai. Im Erdreich an der Eulerstraße wird eine Weltkriegsbombe vermutet. Darüber hatte die Stadt vergangene Woche berichtet. Das auffällige Objekt war bei einer Kampfmittelüberprüfung entdeckt worden. Am Mittwochmorgen (5. Mai) soll der Verdachtspunkt überprüft werden.

Dies gestaltet sich allerdings schwierig, denn für die Freilegung muss an der Stelle im Bereich der Loddenheide das Grundwasser abgesenkt werden. Dadurch kann sich der Einsatz verzögern, wie die Stadt ankündigte. Solle sich bestätigen, dass an dem Verdachtspunkt tatsächlich eine Fliegerbombe im Boden liegt, müssen eine Evakuierung eingeleitet und eine Entschärfung durchgeführt werden.

Die Feuerwehr Münster veröffentlichte auf Twitter bereits einen Evakuierungsplan rund um die Eulerstraße. Von einer Evakuierung betroffen wären die Straßen Eulerstraße und Loddenheide entlang der Abfallwirtschaftsbetriebe (südlich der B51), der Bertha-Von-Suttner-Weg bis nördlich des Willy-Brand-Weges und bis hin zum Dortmund-Ems-Kanal. Demnach wären der Großmarkt Ratio, die B51 und auch der Albersloher Weg nicht von einer Räumung betroffen. Der Radius orientiert sich immer am Gewicht des zu entschärfenden Blindgängers.

Erneut Bombenverdacht in Münster – Überprüfung in der Loddenheide angekündigt

Erstmeldung: 30. April. Münster – Nachdem vor nur wenigen Tagen ein Blindgängerverdacht nahe dem Hauptbahnhof überprüft worden war, steht nun erneut ein Einsatz in der Domstadt bevor: In der Loddenheide in Münster liegt möglicherweise eine Weltkriegsbombe im Boden. Der Verdachtspunkt muss nun ebenfalls überprüft werden.

Stadt:Münster
Einwohner:313.000
Bundesland:NRW

Bombe in Münster entdeckt? Stadt prüft Verdachtspunkt

„Kampfmittelüberprüfungen haben einen Blindgängerverdacht auf einer Grünfläche im Bereich Eulerstraße / Loddenheide ergeben“, teilte die Stadt am Freitagmorgen mit. Eine Freilegung des auffälligen Objekts im Erdreich ist für den kommenden Mittwoch (5. Mai) geplant.

Doch für die Freilegung muss an dieser Stelle in der Loddenheide das Grundwasser abgesenkt werden. Deswegen rechnet die Stadt Münster damit, dass es bei der Überprüfung zu Verzögerungen kommen könnte. Sollte sich der Verdacht bestätigen und eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Erdreich liegen, müsste eine Evakuierung eingeleitet und eine Entschärfung durchgeführt werden. „Im Evakuierungsfall wird entsprechend informiert“, kündigt die Stadt an. Auch bei msl24.de lesen Sie dann an dieser Stelle mehr zu den aktuellen Entwicklungen.

Im Falle des Bombenverdachts am Hauptbahnhof in Münster wenige Tage zuvor konnte die Stadt Entwarnung geben: Da es sich um einen bereits explodierten Bodendetonierer handelte, war keine Entschärfung notwendig.

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