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  5. Zum Welt-Cocktail-Tag hier die beliebtesten und ausgefallensten Cocktail-Variationen in Münsters Bars und Kneipen (und das nicht nur zur Happy Hour)

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Saft, Schnaps und fertig is' das!

Feuchtfröhliche Fakten zum Welt-Cocktail-Tag

Long Island Iced Tea, Tequila Sunrise, White Russian, Mai Tai: Cocktails sind einfach gut. Hier gibt's alles Wissenswerte rund um Münsters Liebe zu den bunten Drinks.

Münster – Ob mit frischen Fruchtsäften, Kokos, Milch oder Softdrinks angemischt, mit einer Orangenscheibe als Deko oder gezuckertem Glasrand: Cocktails gehen eigentlich immer. Und weil die leckeren Drinks nicht mehr wegzudenken sind, ist ihnen sogar ein Feiertag gewidmet. Zum heutigen Welt-Cocktail-Tag haben wir eine bunte Mische an coolen Cocktail-Fakten rund um Münster zusammengerührt. Prost!

  • Zuerst: Welt-Cocktail-Tag?
  • "Schlock das Bananenmonster" & Lavendel Gimlet: Von kreativer Spielerei bis zur hohen Kunst
  • Die günstigsten und teuersten Cocktails in Münster
  • Welche Cocktails trinken die Münsteraner eigentlich am liebsten?
  • Und welche Cocktails fallen bei den Münsteranern durch?
  • Tja, die Kneipe ist voll – was nun?
  • Ein Blick in die Zukunft: Münsters Cocktail-Trends für 2018

Zuerst: Welt-Cocktail-Tag?

Dieser ganz besondere Feiertag reicht rund 100 Jahre zurück: Am 13. Mai 1806 wurde "Cocktail" erstmals als Bezeichnung dieser Mischgetränke in einer Zeitung veröffentlicht. Anderen Quelle zufolge erschien der Begriff "cock-tail" bereits 1798.

Cocktail, zu Deutsch: Hahnenschwanz. Auf die Frage, warum diese Drinks ausgerechnet diesen Namen tragen, gibt es gefühlt genau so viele Antworten wie es Cocktails selbst gibt. Die Geschichte mit den Hahnenkämpfen wird oft als Ursprung des Namens genannt: Bei Hahnenkämpfen riss der Besitzer des Siegertiers dem Verlierervogel eine Schwanzfeder aus und steckte sie sich an das Glas. So trank man "on the cock's tail" (sprich: "auf den Hahnenschwanz" trinken).

Ob das stimmt? Wer weiß – aber spätestens nach dem zweiten Cocktail kräht da eh kein Hahn mehr nach.

"Schlock das Bananenmonster" & Lavendel Gimlet: Von kreativer Spielerei bis zur hohen Kunst

Also, wenn "Godzillas Sohn" und "Kettensägen Massaker" keinen Durst machen, was dann? Diese und weitere abgedrehte Cocktailnamen sind auf der Karte der Watusi Bar zu finden.

Cocktail "Dracula" aus der Watusi Bar Foto: JörgTheilmann/Watusi Bar

Kittys Trinksalon haut jede Woche einen anderen speziellen Cocktail zu Sparpreisen raus – mal klassisch, mal ausgefallen. Und nicht nur mit Mischen wie dem Bratapfel-Cocktail kann die charmante Kneipe überzeugen:

Im Lux wird ganz ausgefallen experimentiert: Ob Buttermilch Daiquiri oder der Hausdrink Lux Apollo mit Gin und einer Kräuter- und Grünteemischung – hier geht das experimentierfreudige Cocktailherz auf.

Auch die Bar des Restaurants Rotkehlchen hat sich der hohen Cocktail-Kunst verschrieben. Sirupe und Fruchtpürees würden selbst hergestellt, sogar die Säfte überwiegend selbst gepresst.

Für die kreativen Köstlichkeiten zeichnet Betreiberin Marie Rausch verantwortlich. Bei der "Licor 43 Cocktail Competition" 2011 belegte sie Platz zwei. 2016 setzte sie sich in Berlin beim Wettbewerb "Forgotten Cocktails" gegen insgesamt 699 Mitbewerber durch (die WN berichtete). Ihr Gewinn: Fünf Tage durfte sie an einer Barschule in New York lernen.

Cocktail "Tag am Meer" im Rotkehlchen Foto: Anna-Lena Abel

Die günstigsten und teuersten Cocktails Münsters

Richtig günstig kann man sich in der HaifischBar einen hinter die Binde kippen: Da liegen die Preise für Cocktails zwischen 4,20 Euro und 5 Euro.

Die legendären Long Islands im XXL-Format bekommt ihr zum Beispiel in der Destille (4 Euro) und dem Bullenkopp (5 Euro) zum Dauerniedrigpreis.

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Im Club Palma liegen die regulären Cocktail-Preise sogar bei 3,80 Euro für 0,3l und 5,20 Euro für 0,5l. Der Long Island kostet als XXL-Drink sogar nur 3,90 Euro.

Und wo muss schon ein bisschen mehr hingeblättert werden? In der Lounge Bar im Mövenpick Hotel bekommt man für 10,50 Euro den Old Cuban, einen Champagner-Cocktail mit einem Barcadi Rum, der acht Jahre gereift ist. Im Rotkehlchen gibt's für 13 Euro den Tonka Sazerac, unter anderem gemischt aus Woodford Reserve Eye-Whisky und Absinth. Stolze 15 Euro darf man im Tide für den teuersten Cocktail der Karte auf die Theke legen: Booker's Sour, eine Variante des Whisky Sour.

Apropos...

... welche Cocktails trinken die Münsteraner eigentlich am liebsten?

Mojito und Caipirinha – nicht nur im Sommer sind die süßsauren Drinks eine willkommene Erfrischung. Diese Drinks kommen bei den Münsteranern besonders gut an, so die Rückmeldung der Kneipenmitarbeiter. Unter die Top-Cocktails hat es auch der Long Island Iced Tea geschafft. Den Klassiker gibt es in vielen münsterischen Kneipen sogar nur im XXL-Format und in unterschiedlichen Varianten. Auch der artverwandte Cuba Libre, ebenfalls mit Cola und Limette, wird in der Domstadt gern getrunken.

Long Island Iced Tea Foto: Lisa Fraszewski

Mules wie der Moskow Mule, ein Cocktail mit Ingwerbier, ist auch beliebt in unserer Studentenstadt. Wir können feststellen: Limetten bringen's für die Münsteraner! Sie sind in allen Top-Cocktails vertreten – wobei der Long Island meist mit Zitrone gemacht wird.

Und welche Cocktails fallen bei den Münsteranern durch?

Extrem experimentierfreudig sind viele Barbesucher und Kneipengänger eher nicht – in der Regel trinken sie die typischen und schnell gemixten Drinks, die man eben so kennt. Deswegen werden vor allem aufwändigere Cocktails seltener bestellt: Piña Colada und Swimming Pool zum Beispiel. Beide machen in der Zubereitung mehr Arbeit als die Standard-Cocktails. Mit Ananassaft, Kokos und oftmals auch einem Schuss Sahne können sie auch schnell schwer im Magen liegen. Aber auch Klassiker wie Margarita und Manhattan bleiben meist Ladenhüter.

Tja, die Kneipe ist voll – was nun?

Falls die Kneipen und Bars der Wahl bereits brechend voll sind, dann gibt es noch eine Alternative, um an das gewünschte alkoholische Mischgetränk zu kommen: Der Cocktail-to-go bietet hier die Lösung. In der WatusiBar und Kitty's Trinksalon können Caipi und White Russian im Einwegbecher bestellt werden, um so zum Beispiel die letzten abendlichen Sonnenstrahlen am nahe gelegenen Hafenbecken genießen zu können.

#friendshipgoals#hafenmünster#cocktailtogo

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In der Altstadt bietet das Alter Ego ebenfalls diesen Service an. Auch das Sausalitos macht Mojito und Co. zum Mitnehmen (obwohl der ein oder andere Burrito oder Taco als Grundlage vielleicht gar nicht verkehrt wäre).

Ein Blick in die Zukunft: Münsters Cocktail-Trends für 2018

Mules, Mules, Mules – auf vielen münsterischen Kneipenkarten finden sich die Drinks mit Ingwerbier und Limette. Allen voran der Moskow Mule, der mit Vodka und Gurke zubereitet wird. Beim Gin Gin Mule gibt's statt Vodka – das verrät der Name – eine andere, bereits seit längerem beliebte Zutat zum Ingwerbier: den Gin. Im Eulen&Lerchen gibt es eine Variante mit Whisky, den Eulen Mule.

Ebenso sind Shortdrinks im Kommen, wie Rike Meiselbach, Mitarbeiterin in der Geschäftsführung vom Hot Jazz Club und der Roten Lola, einschätzt: Cocktails mit wenig Saft und Sirup. Am besten im Tumbler-Glas mit viel Eis. Ebenso, so schätzt Meiselbach, lägen "alternative Geschmacksgeber" im Trend: Kombis mit Kräutern wie Basilikum oder Thymian oder ungewöhnliche Zutaten wie Rotwein. Unter dem Motto Kräutergarten tischt zum Beispiel die WatusiBar zurzeit Cocktails mit vielen frischen Kräutern auf:

Auch der Whisky komme vermehrt als Zutat in viele Cocktails, während die Nachfrage nach dem Klassiker in den letzten Jahren nicht ganz so groß gewesen sei.

Aber ob Whisky oder Gin, klassisch oder innovativ, fruchtig oder herb – letztlich sind Cocktails eben Geschmackssache.

In diesem Sinne... Prost!

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