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Ordnungsamt gibt Auskunft

Grillen im Grünen – das sind die Regeln in Münster

Feuer frei! Wärmere Temperaturen locken viele Grill-Fans nach draußen. Aber worauf muss man beim öffentlichen Brutzeln in Münster eigentlich achten?

Von Stefanie Masuch

Lecker und legal - öffentliches Grillen ist in Münster unter bestimmten Regeln erlaubt. (Symbolbild) Foto: pixabay/congerdesign

Münster – Sobald die Temperaturen steigen, werden in der Domstadt die Grills angeworfen. Im heimischen Garten ist das prinzipiell kein Problem, wenn man den Nachbarn nicht mit unangenehmen Rauchschwaden belästigt.

Da aber nicht jeder Münsteraner mit einem Garten gesegnet ist, werden häufig Alternativen in Parks und auf Grünflächen gesucht. Öffentlich ausgewiesene Grillplätze gibt es nicht. Solange aber nicht ausdrücklich "Grillen verboten" wird, ist das Brutzeln in der Domstadt erlaubt.

Grillen in Münster: Treffpunkt Aasee, Kanal oder Südpark

Anlaufstelle Nummer 1 ist für viele Grill-Fans der Aasee. Bei schönstem Sommerwetter tummeln sich die Gruppen auf der Wiese rund um die "Giant Poolballs". Gerne angesteuert für den Brutzelspaß sind auch der Kanal in Münster oder der Südpark.

Feuerfeste Aschebehälter stehen unter anderem am Aasee. Foto: Stadt Münster

Das Ordnungsamt in Münster duldet dies: "Wenn man sich an ein paar Regeln hält, dann mach das Grillen auch allen Spaß", sagt Martin Wiemer. "Und das soll es ja schließlich auch machen." Dazu gehört zum Beispiel, dass die Wurstfans auch entsprechendes Gerät mitbringen. Es dürfen nur Standgrills verwendet werden, die einen ausreichenden Abstand zum Boden haben, um die Grasnarbe nicht zu zerstören. 20 Zentimeter ist die Mindesthöhe. Lediglich eine Feuerschale auf dem Rasen reicht nicht aus. Tabu sind offene Flammen.

Münster: Grillen gegen die Regeln kann teuer werden

Ferner sollte man seine Nachbarn nicht ungefragt mit lauter Musik nerven oder mit Rauchschwaden belästigen. Und: "Man sollte den Platz so verlassen, wie man ihn vorgefunden hat", sagt Martin Wiemer. Dazu gehört nicht nur, dass man seinen Müll mitnimmt, sondern auch die Reste im Grill. Dafür wurden am münsterischen Aasee eigens Behälter aufgestellt.

Wer sich beim Grillen in Münster nicht an die Regeln hält, bekommt ein Bußgeld. "Natürlich schätzen wir den Verstoß individuell ein", sagt Martin Wiemer. Dennoch bleibt er eine Ordnungswidrigkeit, die mit 5 bis 1000 Euro zu Buche schlagen kann. "Unbelehrbare Wiederholungstäter werden anders behandelt als Menschen, die das zum ersten Mal machen und verwarnt werden."

Gerade am Aasee in Münster wird nach Grillabenden viel Müll zurückgelassen – die Stadt will dem mit einer Aktion zum 1. Mai entgegenwirken.

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