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Überblick

Impfzentrum Münster: Fragen und Antworten rund um die Corona-Impfung

Das Impfzentrum in Münster ist betriebsbereit – jetzt fehlt nur noch der Impfstoff. Bei uns erhalten Sie alle wichtigen Infos rund um die Corona-Impfung in der Übersicht.

Von Lea Sarah Wolfram

Münster – Nur rund zwei Wochen hat es gedauert, bis die Aufbauarbeiten am Impfzentrum in Münster abgeschlossen werden konnten. Seit dem 15. Dezember ist das Zentrum betriebsbereit und theoretisch könnten die Bürger der Domstadt dort ab sofort gegen das Coronavirus geimpft werden. Allerdings fehlt dazu noch die wichtigste Komponente: der Impfstoff.

Dieser wird jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr lange auf sich warten lassen. Denn der Corona-Impfstoff von Biontech könnte noch vor Weihnachten in der EU zugelassen werden. Was die Bürger von Münster rund um die anstehenden Coronavirus-Impfungen mit dem mRNA-Impfstoff wissen sollten, wenn es so weit ist, erfahren Sie bei msl24.de.

+++ Ergänzung: Am 21. Dezember wurde der Impfstoff von Biontech und Pfizer in der EU zugelassen. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Newsticker zu den Corona-Impfungen in NRW. +++

Stadt:Münster
Einwohner:315.293 (Stand: 31. Dezember 2019)
Bundesland:NRW

Die wichtigsten Zahlen und Fakten zum Impfzentrum Münster

  • Das Impfzentrum in Münster ist seit dem 15. Dezember betriebsbereit.
  • Es wurde in der Halle Münsterland errichtet.
  • Vom Auftrag bis zur Fertigstellung vergingen 21 Tage.
  • Im Impfzentrum in Münster sollen täglich bis zu 2400 Menschen gegen das Coronavirus geimpft werden.
  • Auch mobile Teams sind im Einsatz.
  • Die ersten Corona-Impfungen in NRW könnten bereits am 25. Dezember erfolgen.
  • Als Erstes werden Menschen aus „vulnerablen Gruppen“ sowie medizinisches und Pflegepersonal immunisiert.

Wo ist das Impfzentrum Münster untergebracht?

Das Impfzentrum in Münster wurde in der Halle Nord des MCC Halle Münsterland untergebracht. Dort sollen Impfungen gegen das Coronavirus durchgeführt werden. Die Adresse lautet Albersloher Weg 32 in 48155 Münster. Direkt vor Ort befinden sich Parkplätze und auch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist gegeben. Insgesamt gibt es fünf Corona-Impfzentren im Münsterland. Bei msl24.de lesen Sie, wo sie untergebracht sind.

Öffnungszeiten: Wann und in welchem Zeitraum wird im Impfzentrum Münster geimpft?

Die Impfzentren in NRW sollen Montags bis Sonntags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr in Betrieb sein. Zu Beginn wird jedoch das Impfzentrum Münster in der Zeit von 14 bis 20 Uhr geöffnet sein.

Wird in Münster nur im Impfzentrum geimpft?

Zunächst werden die Corona-Immunisierungen im Impfzentrum in der Halle Münsterland durchgeführt. „Der Vorteil: Gerade in der Anfangsphase sollen hier möglichst viele Menschen möglichst rasch geimpft werden können“, schreibt die Stadt Münster. „Auch soll die zentralisierte Organisation mit gebündelter Logistik für möglichst wenige Reibungsverluste sorgen.“ Später sollen aber auch niedergelassene Ärzte in ihren Praxen ihre Patienten impfen können. Zudem werden mobile Teams eingesetzt, die vor allem zu Beginn der Impfphase in zum Beispiel (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen Impfungen vornehmen.

Mit dem Biontech/Pfizer-Imnpfstoff (mRNA) ist eine Impfung durch mobile Teams bei pflegebedürftigen Menschen zu Hause nicht möglich. Allerdings könnte das bei den anderen Impfstoffen, zum Beispiel von Moderna oder AstraZeneca, möglich sein, die leichter aufzubewahren sind.

Ab wann wird in Münster gegen das Coronavirus geimpft?

Wann die ersten Patienten eine Immunisierung erhalten können, hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem an der EU-Zulassung der Corona-Impfstoffe sowie der dann verfügbaren Menge. Zudem muss auch in Münster die Vorgabe des Bundes umgesetzt werden, die die Priorisierung einzelner Bevölkerungsgruppen vorschreibt – oder anders gesagt: Besonders gefährdete Personengruppen sollen zuerst den Zugang zur Impfung erhalten und das muss organisiert werden. „Ein entsprechendes Impfkonzept für Münster wird derzeit erarbeitet und abgestimmt“, berichtet die Stadt. Die ersten Impfungen könnten bereits zur Jahreswende durchgeführt werden.

+++ Ergänzung: Mittlerweile sind mehrere Corona-Impfstoffe auch in der EU zugelassen worden. Nachdem zunächst mit dem mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer ab Dezember in Pflegeeinrichtungen geimpft wurde, sollen nun auch bald die Impfzentren, auch in Münster, öffnen: In NRW ist es am 8. Februar so weit. +++

Wer wird zuerst gegen das Coronavirus im Impfzentrum Münster geimpft?

Zunächst werden besonders gefährdete Gruppen den Corona-Impfstoff erhalten. Das sind z.B. Menschen ab 80 Jahren, chronisch kranke Menschen, Pflegebedürftige in entsprechenden Einrichtungen sowie medizinisches Personal und Pflegekräfte, die dem Virus in besonderem Maße ausgesetzt sind. Die Stadt Münster muss sich bei der Umsetzung an entsprechende Vorgaben halten: „Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat mit dem Ethikrat und der Leopoldina ein Konzept mit Empfehlungen zur Reihenfolge der zu impfenden Personen entwickelt. Ein entsprechendes Impfkonzept für Münster wird derzeit erarbeitet und abgestimmt.“ Die Staatskanzlei NRW klärt über die Impf-Priorisierung auf, demnach erfolgt sie nach dieser Abstufung:

  • Höchste Priorität:
  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen. (v.a. Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin.
  • Hohe Priorität:
  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation
  • Enge Kontaktpersonen von über 80-Jährigen oder Bewohnern von Alten- Pflegeheimen und Heimen für geistig Behinderte
  • Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt
  • Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind
  • Erhöhte Priorität:
  • Über 60-Jährige
  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, in Apotheken und der Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation
  • Erzieher und Lehrer
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

+++ Auf msl24.de haben wir in einem Newsticker stets die geltenden Coronavirus-Regeln aufgelistet. Die Angaben werden stetig aktualisiert. +++

Wie erfahre ich, ob ich mich impfen lassen kann? Kann ich einfach so ins Impfzentrum Münster kommen?

Nein. Wer sich gegen das Coronavirus impfen lassen möchte, kann nicht einfach in das Impfzentrum in Münster kommen. Die Impfung wird erst nach einer offiziellen Impfberechtigung samt Terminabsprache möglich sein. Dies erfolgt in einer bestimmten Reihenfolge, die die Stadt Münster entsprechend der Vorgaben erstellt hat. Die Corona-Impfung wird dann zu einem späteren Zeitpunkt auch in Arztpraxen möglich sein und muss nicht zwangsläufig im Impfzentrum erfolgen.

Wie kann ich einen Termin im Impfzentrum Münster machen?

In Münster so wie in ganz NRW können Menschen der höchsten Prioritäts-Gruppe ab dem 25. Januar einen Termin vereinbaren. Vorab haben die Menschen in Münster bereits einen Brief erhalten, der neben einem erläuternden Schreiben des NRW-Gesundheitsministers Karl-Josef Laumann zur Terminvergabe auch ein Schreiben des Oberbürgermeisters Markus Lewe (CDU) enthält, das den Ablauf im Impfzentrum Münster erläutert. Die Terminvergabe verläuft über die Kassenärztliche Vereinigung entweder telefonisch oder im Internet:

  • 0800/116 117 02 täglich von 8 bis 22 Uhr
  • www.116117.de

Wie ist das Impfzentrum Münster aufgebaut?

Das Impfzentrum in Münster ist in der Halle Nord der Halle Münsterland untergebracht. Es ähnle vom Aufbau her einem Flughafen-Terminal, wie die Stadt in einer Mitteilung beschreibt. „Absperrbänder sorgen für eine sichere Trennung der Laufwege und Wartebereiche, Hinweisschilder und Lotsen für eine entsprechende Orientierung.“

Diejenigen, die sich impfen lassen wollen und dürfen, werden sich zunächst in einem Registrierungs- und Wartebereich aufhalten. Von dort aus führen dann sogenannte Impf-Straßen, also markierte Wege, zu den jeweiligen Impfstationen. Außerdem gibt es einen Bereich für die Nachbetreuung. In weiteren Räumen sind unter anderem die Verwaltung des Zentrums, die Technik und Sozialräume untergebracht.

Bereits während der Aufbauarbeiten hatte die Stadt Münster die Bürger über die Fortschritte des Impfzentrums informiert. Oberbürgermeister Markus Lewe lobte das Engagement der Helfer: „Es ist eine beachtliche Gemeinschaftsleistung, die hier binnen kürzester Zeit von allen Beteiligten zum Wohl der münsterschen Bevölkerung vollbracht wird.“

Wie läuft die Impfung im Impfzentrum Münster ab?

Insgesamt sollen sieben Tagen die Woche in einem Zwei-Schicht-Betrieb Impfungen vorgenommen werden. Der gesamte Impfprozess von der Anmeldung bis zur tatsächlichen Verabreichung des Wirkstoffes wird nach einem festen Ablauf durchgeführt:

  • Anmeldung – Hier wird geprüft, ob die Personen über eine Impfberechtigung verfügen und zu diesem Zeitpunkt einen Termin im Impfzentrum haben. Zudem wird geprüft, ob die impfbereite Person Krankheitssymptome zeigt.
  • Wartebereich – Ist die Anmeldung erfolgreich, kann die Person im Wartebereich Platz nehmen.
  • Impfstraße – Ist die Person dran, wird sie auf der „Impfstraße“ an einer der Impfstationen Platz nehmen. Dort erfolgt zunächst eine Aufklärung über die Impfung durch den behandelnden Arzt. Danach erfolgt, wenn der Patient einwilligt, die Impfung per Injektion in den Oberarm.
  • Nachbetreuung – Nach der Impfung wird die Person noch etwa 30 Minuten in der Nachbetreuung beobachtet. Wird der Impfstoff gut vertragen, erfolgt die Entlassung mit einem Dokumentationsbogen.
  • Zweite Impfung – Nach voraussichtlich 21 Tagen (aktueller Stand) erfolgt die zweite Impfung nach dem gleichen Prozedere.

Nachdem der Impfstoff verabreicht wurde, werden die Geimpften zunächst einige Zeit in der Nachbetreuung verbleiben. Dann wird abgewartet, wie die Patienten den Wirkstoff vertragen und ob Nebenwirkungen auftreten. Lauf Wolfgang Heuer, Krisenstabsleiter in Münster, solle es im Impfzentrum in Münster auch Getränke geben, wie msl24.de zuvor berichtete. Zudem gibt es kostenfreies WLAN.

Welcher Nachweis muss für eine Impfung vorgelegt werden? Was muss ich mitbringen?

Über die nötigen Nachweise, die für eine Corona-Impfung vorgelegt werden müssen, informiert das Land NRW:

Mitzubringen zum Impftermin im Impfzentrum Münster sind folgende Unterlagen:

  • Impfpass (falls nicht vorhanden/verlegt, wird vor Ort eine Ersatz-Bescheinigung ausgestellt)
  • Personalausweis oder anderer, entsprechender Lichtbildausweis
  • Krankenkassen-Karte
  • Impfberechtigung und Termineinladung
  • Bei Allergien oder bei regelmäßiger Einnahme von Medikamenten: Allergiepass und Medikamentenliste
  • Bei chronischen Erkrankungen: ein ärztliches Zeugnis

Welche Hygiene-Regeln gelten im Impfzentrum Münster?

Vor und im Impfzentrum gelten dieselben Hygiene-Regeln wie auch sonst überall: Besucher müssen während ihres gesamten Aufenthaltes vor und im Zentrum eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und mindestens 1,50 Meter Abstand zu weiteren Personen einhalten. Zudem erhalten nur gesunde Menschen Zugang zur Einrichtung. „Grundsätzlich gilt: Wer Krankheitssymptome aufweist, erhält keinen Zutritt zum Impfzentrum Münster.“

Wie schnell kann die Bevölkerung von Münster durchgeimpft sein?

Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten, da hier mehrere Faktoren eine Rolle spielen: Ab wann wird geimpft? Wie wirkt der Impfstoff? Wie viele Impfstoff-Dosen stehen zur Verfügung? Wie klappt der Ablauf im Impfzentrum? Laut einer Beispielrechnung der Stadt könnte eine „Durchimpfung“ in Münster innerhalb von etwa vier Monaten abgeschlossen sein.

Dies ist jedoch nur eine beispielhafte Rechnung, die tatsächliche Dauer kann nicht exakt vorhergesagt werden. Zudem wurden in diese Modellrechnung weder die Impfungen in Arztpraxen, die die Stadt möglichst früh einbeziehen möchte, noch die von mobilen Teams miteinbezogen. Auch die Impfbereitschaft der Bevölkerung, zu der nur schwer konkrete Aussagen getroffen werden können, spielt bei der „Durchimpfung“ eine entscheidende Rolle.

Wer betreibt das Impfzentrum Münster?

Das Impfzentrum in Münster wird von der Stadt Münster und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) „gemeinsam und in enger Abstimmung“ betrieben. „In zahlreichen Arbeitsgruppen, die aus Teams von über zwanzig städtischen Ämtern bestehen, wurden und werden unter Führung der Feuerwehr Münster die verschiedenen Tätigkeitsbereiche und Anforderungen definiert und umgesetzt“, berichtet die Stadt.

Was kostet der Aufbau des Impfzentrums Münster? Wie lang dauerte der Aufbau?

Am 9. Dezember stimmte der Rat der Stadt Münster zwecks Vorfinanzierung des Impfzentrums einer Übergangsfinanzierung in Höhe von zunächst einer Million Euro zu. Damit werden die Kosten von Aufbau, Betrieb und Einrichtung bezahlt. „Die tatsächlichen Ausgaben sind derzeit nicht präzise kalkulierbar. Unter anderem ist aus benannten Gründen noch unklar, wie lange das Impfzentrum in Betrieb bleiben wird.“

Bei der Errichtung des Impfzentrums in Münster waren 12 Monteure des Messebau-Unternehmens Schendel & Pawlaczyk beauftragt. Der Aufbau erfolgte zwischen dem 9. und 15. Dezember. Es wurden Systemwände mit einer Gesamtlänge von mehr als einem Kilometer verbaut, „darunter 3000 Quadratmeter Spanplatten und rund fünfeinhalb Kilometer Aluminium-Systemprofile“, wie die Stadt berichtet. Von der Beauftragung des Landes NRW am 23. November bis hin zur Fertigstellung des Impfzentrums am 15. Dezember vergingen knapp drei Wochen.

Was ist bei der Impfung gegen das Coronavirus zu beachten?

Nach derzeitigem Stand müssen zum vollständigen Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zwei Impfdosen verabreicht werden. Das bedeutet: Nach der ersten Impfung erfolgt voraussichtlich 21 Tage später eine zweite Impfung. „Derzeit wird ein spezielles Terminmanagementsystem erarbeitet und sobald alle Details geklärt sind, wird die KVWL die Bürger über das weitere Prozedere informieren.“ Geplant ist, dass die Termine auf unterschiedlichen Wegen ausgemacht werden können – telefonisch, per App oder auf einer Webseite.

In einem weiteren Artikel auf msl24.de klären wir Sie über Empfehlungen und Nebenwirkungen auf, sowie, was laut Experten bei einer Coronavirus-Impfung mit dem mRNA-Impfstoff von Biontech zu beachten ist. Denn das Vakzin ist nicht für jeden Menschen gleichermaßen geeignet – manche sollten sich gar nicht damit impfen lassen.

Kann ich den Impfprozess im Impfzentrum Münster beschleunigen?

Ja. Um den Prozess im Impfzentrum in Münster zu beschleunigen, können bestimmte Formulare bereits im Vorfeld ausgedruckt, gelesen und ausgefüllt werden. Die Formulare – einen Anamnesebogen samt Einwilligung zur Impfung sowie das Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung – bietet die Stadt Münster auf ihrer Homepage zu Download an.

Jobs und Helfer: Können Interessierte freiwillig im Impfzentrum Münster aushelfen?

Wie das Land NRW mitteilt, können Freiwillige und Helfer die Arbeit in den Impfzentren unterstützen. Die Anmeldung dafür erfolgt online über das Freiwilligen-Register NRW.

Muss ich die Corona-Impfung bezahlen?

Nein, die Corona-Impfung ist für die BürgerInnen kostenlos – und zwar unabhängig von ihrem Versicherungsstatus. Der Bund zahlt den Impfstoff, die Länder die Spritzen, Kanülen und das weitere medizinische Material. Die restlichen Kosten werden zwischen Bund und Ländern aufgeteilt.

Wird es eine Impf-Pflicht geben?

Nein. Eine Impf-Pflicht soll es in Deutschland auch weiterhin nicht geben. Somit kann sich jeder Bürger frei für oder gegen eine Corona-Impfung entscheiden.

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