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52 Menschen verletzt

Schweres Busunglück: Fahrer hatte wohl gekokst

Inzell

Im Februar verunglückte eine Reisegruppe aus dem Münsterland bei einer Bustour in Oberbayern. Nun werden schwere Vorwürfe gegen den Fahrer erhoben.

Von Sohrab Dabir

52 Menschen, darunter auch Kinder und Jugendliche, wurden bei dem Busunfall in Inzell zum Teil schwer verletzt. Foto: Kreisfeuerwehrverband Traunstein/dpa

Am 26. Februar kam es im oberbayrischen Inzell zu einem schweren Unfall mit dem Münsteraner Reiseunternehmen "Ski4Friends". 52 der 61 Insassen aus dem Münsterland verletzten sich bei dem Unglück zum Teil schwer. Nach Angaben der Polizei stand der Fahrer des Busses zum damaligen Zeitpunkt unter Kokain-Einfluss.

Der Unfall in Inzell hatte einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst: Hunderte Rettungskräfte sowie sechs Hubschrauber wurden zum Unfallort in Oberbayern gerufen, um die Verletzten aus dem Münsterland zu versorgen und den umgekippten Bus zu bergen. Dieser war auf der glatten Fahrbahn von der Straße abgekommen und die Böschung hinuntergefahren.

Busunglück in Inzell: Unternehmen aus dem Münsterland schweigt zu Vorwürfen

Der Bus war am Abend zuvor aus Münster-Kinderhaus gestartet, gegen Mitternacht habe dann der Busfahrer übernommen, der wenige Stunden später den Unfall verursacht hat. Weitere Untersuchungen zur Ursache sowie ein unfallanalytische Gutachten stehen bislang aus. Zudem müssen die Insassen noch befragt werden. Die Schwerverletzten sind mittlerweile wieder aus den Krankenhäusern entlassen worden. Dem Fahrer, dem nun Kokain-Konsum vorgeworfen wird, wurde bereits die Fahrerlaubnis entzogen. Zu den Vorwürfen wollte sich das Beckumer Busunternehmen nicht äußern.

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