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Normaler Schulstart in NRW

Neues Schuljahr startet im Präsenzunterricht – doch es gibt Einschränkungen

Münster/Düsseldorf

Nach den Sommerferien sollen die Schüler in NRW wieder in den Klassen unterrichtet werden. Doch einige Corona-Maßnahmen werden auch im neuen Schuljahr bestehen bleiben.

Von Sohrab Dabir

Die NRW-Schüler dürfen nach den Sommerferien wieder in den Präsenzunterricht. Die Maskenpflicht soll aber vorerst bleiben.  Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

2,5 Millionen Schüler in NRW werden sich freuen: Nach den Sommerferien dürfen sie wieder zurück in die Klassen. "Wir starten in das neue Schuljahr 2021/22 genauso, wie wir das aktuelle Schuljahr nächste Woche verabschieden werden", kündigte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Freitag (25. Juni) in Düsseldorf an.

Ab dem 18. August beginnt das neue Schuljahr in Münster und ganz NRW demnach im Präsenzunttericht. Trotz geringer Inzidenz in Nordrhein-Westfalen (6,4) wurde in den vergangenen Tagen über mögliche Risiken bei einer Rückkehr der Schüler in den Unterricht debattiert. Vor allem die Delta-Variante des Coronavirus, die im bevölkerungsreichsten Bundesland mittlerweile 15 Prozent aller Neuinfektionen ausmacht, bereitet Experten Sorge. 

Münster: Maskenpflicht an Schulen bleibt – vorerst

"Wir starten unabhängig des Inzidenzgeschehens – außer wir erwarten dramatische Entwicklungen, wovon ich heute nicht ausgehe", sagte Yvonne Gebauer. Einige Einschränkugnen wird es jedoch auch im neuen Schuljahr weiterhin geben. So bleibt etwa die Maskenpflicht in den Klassenräumen. Auf Schulhofen sind die Schüler in Münster und NRW bereits von der Maskenpflicht befreit.

Auch sollen die Schüler nach den Sommerferien weiterhin regelmäßig auf das Coronavirus getestet werden. So solle auch weiterhin der Schutz derjenigen Kinder und Jugendlichen gewährleistet werden, "die nicht geimpft werden können oder wollen", so die Schulministerin. Derzeit empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stio) Impfungen nur bei Schülern bei Vorerkrankungen und persönlichen Risiken. Somit wird zu Schulbeginn weiterhin ein Großteil der Minderjährigen ungeschützt sein.

Maskenpflicht an Schulen in NRW "auf dem Prüfstand"

Auf die Maskenpflicht im Schulgebäude will Yvonne Gebauer nur wenige "Tage der Vorsicht" nach den Sommerferien setzen. So soll auf ein mögliches Infektionsgeschehen durch Reiserückkehrer reagiert werden. Nach ungefähr eineinhalb Wochen soll die Situation dann neu evaluiert werden. "Das Tragen der Maske steht von Beginn unter einer strengen Beobachtung und auf dem Prüfstand", betonte die FDP-Politikerin. So schnell wie möglich wolle man den Kindern und Jugendlichen "wieder freie Sicht auf und freies Sprechen" ermöglichen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte hingegen empfohlen, die Maskenpflicht an Schulen bis zum Frühjahr 2022 beizubehalten. Die Regeln an Schulen in Münster und NRW nach den Sommerferien in der Übersicht:

  • Der Unterricht wird im vollen Umfang stattfinden. Alle Fächer werden unterrichtet.
  • Die Testpflicht bleibt bestehen. Schüler der Primarstufe werden zweimal in der Woche per Lolli-Test getestet. An weiterführenden Schulen müssen Schüler zweimal pro Woche einen Selbsttest machen.
  • Im Schulgebäude herrscht Maskenpflicht. Im Freien darf sie abgesetzt werden.
  • Einschulungsfeiern nach den Sommerferien dürfen stattfinden.
  • Auch Klassenfahrten und Schüleraustausche sind gestattet.
  • Alle derzeit geltenden Hygieneregeln müssen weiter beachtet werden.
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