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Geplante Maßnahme

Steigende Corona-Zahlen: Münster will 2G-Regel einführen

Münster

Die Corona-Lage spitzt sich bundesweit zu. Die Stadt Münster will daher auf die 2G-Regel setzen – notfalls per lokaler Verfügung. 

Von Sohrab Dabir

Münster galt seit Beginn der Pandemie nicht unbedingt als Corona-Hotspot. Verhältnismäßig geringen Zahlen sowie einer hohen Impfquote sei Dank. Doch auch in der westfälischen Stadt liegt die Inzidenz mittlerweile bei über 100. Dennoch: Der Weihnachtsmarkt in Münster soll wie geplant stattfinden – jedoch mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen.

Dazu gehört auch die 2G-Regel, die die Stadt nun plant, einzuführen. Dies legte der Krisenstab in seiner Sitzung am Mittwoch (10. November) fest. "Wir sprechen uns für eine zeitnah umzusetzende und möglichst in ganz NRW geltende 2G-Regelung in bestimmten Bereichen aus“, so Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer. Dies sei insbesondere bei größeren Veranstaltungen und aufgrund der verschärften Corona-Situation sinnvoll.

Münster: 2G soll bald kommen

Dafür werde kurzfristig Kontakt mit dem Land NRW aufgenommen. "Sollte das Land keine landesweite Regelung treffen, wird die Stadt Münster dem Land eine lokale Verfügung zur Freigabe vorlegen", betont die Stadtverwaltung. Soll heißen: Auch ohne landesweite 2G-Regelung wird die Domstadt diese Maßnahme schon bald einführen. Diese Regel forderte jüngst auch Bielefelds Oberbürgermeister für seine Stadt.

Zudem hat die Stadt Münster in seiner Krisenstabssitzung am Mittwoch über die Errichtung weiterer städtischer Impfstellen beraten. Zwar sei eine Erweiterung des Impfangebots aufgrund der hohen Impfzahlen noch nicht akut notwendig, dennoch sollen die Gespräche mit dem Gesundheitsamt hierzu fortgesetzt werden. "Wir blicken [...] glücklicherweise auf ein hohes Impfniveau in unserer Stadt. Aber der Zug fährt weiter und wir müssen beständig Dampf machen für die Schutzimpfung“, sagt Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer.

In Münster hat es bislang schon 13.000 Booster-Impfungen gegeben. Diese erfolgen bei den Hausärzten in einem Abstand von sechs Monaten nach der zweiten Impfung. 23 Personen befinden sich momentan mit einer schweren Covid-Erkrankung in städtischen Kliniken – sieben von ihnen auf der Intensivstation. 

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