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Corona

Erste NRW-Großstadt führt 2G-Regel ein – was macht Münster?

Münster

3G oder 2G? Diese Frage wird derzeit heiß diskutiert. Nachdem Hamburg bereits die Maßnahmen verschärft hatte, folgt nun eine NRW-Großstadt. Könnte dies zu einem Dominoeffekt führen?

Von Sohrab Dabir

Der Herbst und Winter rücken näher – bei sinkenden Temperaturen halten sich die Menschen wieder mehr im Innern auf als im zurückliegenden Sommer. Dies bringt auch die Frage mit sich, welche Corona-Maßnahmen in den kommenden Wochen angewendet werden müssen. Reicht 3G oder muss 2G her?

In NRW gibt es bisher keine konkreten Pläne, auf die 2G-Regel umzustellen – also nur noch Geimpfte und Genesene zu Veranstaltungen und anderen Bereichen des öffentlichen Lebens zuzulassen. Die verschärfte Maßnahme würde den Druck auf noch immer ungeimpfte Menschen erhöhen. Eine Stadt in Nordrhein-Westfalen hat nun angekündigt, diesen Schritt zu gehen.

Düsseldorf führt 2G ein – Münster noch dagegen

Ab kommendem Oktober will die Landeshauptstadt Düsseldorf flächendeckend auf die 2G-Regel setzen. Dies kündigte neulich Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) an. Zunächst soll die Maßnahme nur für eigene Veranstaltungen der Stadt gelten, ab dem 1. November dann für sämtliche Kulturmöglichkeiten. Wird die Änderung zu einem Dominoeffekt führen und sich weitere Städte, wie zum Beispiel Münster, der 2G-Regel anschließen?

Als erste Stadt Deutschlands hatte Hamburg die verschärfte Maßnahmen für Restaurants und andere Einrichtungen eingeführt. Für Münster scheint dies jedoch noch keine Option zu sein. Auf Anfrage teilte die Stadtverwaltung gegenüber unserer Redaktion mit, dass es derzeit keine Überlegungen gebe, die 2G-Regel flächendeckend einzuführen. Auch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) zeigte sich diesbezüglich noch skeptisch: "Ich glaube, man muss den Menschen schon eine Möglichkeit geben, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen", sagte er im Interview mit der Neuen Westfälischen.

2G-Regel in NRW und Münster könnte noch kommen  

Der Minister schloss die 2G-Regel für NRW jedoch nicht "für alle Ewigkeit aus" und machte klar: "Wenn weitere Einschränkungen kommen, werden es Einschränkungen für Ungeimpfte sein." In Münster sind bislang 241.000 alle Bürger der Stadt vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Für Schlagzeilen sorgte neulich die 2G-Party in Münster, die im Nachgang bislang über 83 Infizierte zur Folge hatte

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