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Positive Entwicklung

Verbot wirkt: Am Aasee in Münster kehrt Ruhe ein

Münster

Die unhaltbaren Zustände am Aasee in Münster scheinen unter Kontrolle. Jedenfalls blieb es am vergangenen Wochenende ruhig. 

Sven Haverkamp

Am Aasee in Münster kehrt wieder Ruhe ein (Symbolbild). Foto: Stadt Münster

An den vergangenen Wochenenden wurde der sonst so idyllische Aasee in Münster vermehrt Schauplatz von illegalen Parties und brutalen Aussschreitungen.  

Da in der Stadt schon lange eine besonders niedrige Inzidenz herrscht, wurden die Corona-Regeln hier schon früh gelockert. Massenansammlungen waren die Folge. Verstärkt wurde die angespannte Situation durch Krawall-Touristen, die zum Beispiel aus dem Ruhrgebiet anreisten, um sich in Münster mit der Polizei anzulegen.

Münster: Umfangreiche Verbote am Aasee

Die Verantwortlichen reagierten mit aller Härte und setzten im Eiltempo strenge Verbote am Aasee in Münster durch. Dazu zählen unter anderem ein Verweilverbot auf den Aasee-Wiesen am Freitag und Samstag zwischen 21 und 6 Uhr sowie ein Glasverbot. Und die Verbote scheinen zu wirken. Laut Medienberichten, wie etwa von Radio AM, blieb es am Wochenende weitestgehend ruhig am Aasee. Die Polizei spräche von einem "ganz normalen sommerlichen Wochenende". Das Verweilverbot soll noch bis zum 18. Juli gelten.

Die Stadt Münster berät bereits, wie man in Zukunft gegen Randalierer dieser Art vorgehen will. Der Aasee soll für die Bürgerinnen und Bürger nämlich trotz allem ein sozialer Treffpunkt bleiben. Auch ein Umgang mit der unbeliebten Autoposer-Szene wurde besprochen. Hier könnten zum Beispiel bauliche Maßnahmen dafür sorgen, illegale Autorennen zu verhindern.

Weg vom Aasee: Autoposer-Szene mit neuem Treffpunkt in Münster

Nicht nur die Krawalle auf den Aasee Wiesen waren Anwohnern und Polizei in Münster ein Dorn im Auge. Auch die Autoposer, die sich mit ihren getunten Wagen illegale Rennen lieferten, wurden zu einem großen Problem. Doch die Verbote und Kontrollen zeigten auch hier Wirkung: Von der Annette-Allee verlegte die Szene ihren Treffpunkt zum Marktkauf an der Loddenheide. Hier wurden die etwa 50 Teilnehmer zwar von der Polizei beobachtet, ein Zugriff war jedoch nicht nötig.

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