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Impfdosen bis Juni erwartet

Erster Affenpocken-Fall in Münster – Patient in Klinik

Münster

Nach dem Ausbruch der Affenpocken gab es jetzt nun auch den ersten Fall in Münster. Grund zur Sorge gibt es jedoch nicht.

Von Sohrab Dabir

Wie die Stadt Münster mitteilt, wurde dem städtischen Gesundheitsamt am vergangenen Freitag (27. Mai) der erste Fall einer Affenpocken-Infektion gemeldet. Betroffen ist ein 34-Jähriger aus Münster, der sich an dem Tag bei seinem Hausarzt mit Symptomen vorgestellt hat.

Nachdem der Patient anschließend an die Uniklinik Münster (UKM) überwiesen worden war, wurde bei ihm die Affenpocken-Infektion anschließend anhand eines PCR-Tests nachgewiesen. Seitdem befindet sich der 34-Jährige in stationärer Behandlung.

Affenpocken in Münster: Karl Lauterbach erwartet keine Pandemie

"Es handelt sich um eine Person mit Exposition im europäischen Ausland", teilt die Stadt Münster mit. Dem Mann soll es den Umständen entsprechend gut gehen. Enge Kontaktpersonen des Patienten müssen sich 21 Tage lang in Quarantäne begeben. Die Stadtverwaltung rät Betroffene, sich für klinische Untersuchungen direkt bei ihrem Hausarzt beziehungsweise ihrer Hausärztin zu melden.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte derweil aufgrund der vermehrt auftretenden Fälle der Affenpocken betont, dass eine erneute Pandemie nicht zu befürchten sei. Man müsse das Virus zwar eindämmen, jedoch stelle es nicht dieselbe Gefahr wie das Coronavirus dar. Der SPD-Politiker rechnet bis Mitte Juni mit etwa 40.000 Impfdosen gegen die Affenpocken. Wer die Impfungen erhalten soll, sei jedoch noch unklar. In den USA ist der Vakzin Imvanex bereits zugelassen.

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