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Freilegung abgeschlossen

Bombe am Aasee? Überprüfungsergebnis liegt vor

Münster

Am Aasee wurde eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet. Die Überprüfung brachte ein eindeutiges Ergebnis.

Von Sohrab Dabir und Dario Teschner

In Münster wurde keine Bombe entdeckt. (Symbolbild) Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Update: 2. September, 16.56 Uhr. Die Stadt Münster hat am Donnerstagnachmittag Entwarnung gegeben: Bei der Kampfmittelüberprüfung auf der Grünfläche am Aasee im Bereich Modersohnweg/Averkampstraße wurde bloß ziviler Schrott sowie Bombensplitter entdeckt. Damit hat sich der Blindgängerverdacht nicht bestätigt und eine Entschärfung ist nicht notwendig.

Bombe in Münster? Verdachtspunkt am Aasee wird überprüft

Update: 2. September. Befindet sich auf einer Grünfläche auf der Südseite des Aasees in Münster eine Bombe? Seit den frühen Morgenstunden wird der Verdachtspunkt im Bereich Modersohnweg/Averkampstraße freigelegt. Es könnte bis zum morgigen Freitag (3. September) dauern, bis es endgültig Klarheit gibt, was sich unter der Erde befindet. Im Falle eines Bombenfundes müsste im 250-Meter-Radius evakuiert werden. Wir berichten weiter

Erstmeldung: 27. August. Wie die Stadt Münster am Freitag (27. August) berichtet, befindet sich am Aasee vermutlich eine Bombe im Boden. Auf einer Grünfläche auf der Südseite des Aasees im Bereich Modersohnweg/Averkampstraße haben Kampfmittelüberprüfungen Hinweise auf einen möglichen Blindgänger gegeben.

Am kommenden Donnerstag (2. September) soll der Verdachtspunkt freigelegt werden. Erst dann kann mit Sicherheit gesagt werden, ob sich am Aasee in Münster tatsächlich ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg befindet. Die Freilegung könnte jedoch einige Zeit dauern, erklärt die Stadtverwaltung vorab.

Münster: Evakuierung rund um den Aasee droht

Da zur Überprüfung ein Teilbereich des Verdachtspunktes komplett ausgehoben werden muss, könnten sich die Arbeiten am Aasee Münster bis zum darauffolgenden Freitagvormittag (3. September) hinziehen. Um die dort befindlichen Bäume zu schützen, wird ein Saugbagger eingesetzt. Der Modersohnweg wird für die Dauer der Arbeiten teilweise gesperrt.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, müsste vor der Entschärfung der Bombe im Radius von 250-Metern rund um den Aaseebereich evakuiert werden. Im Evakuierungs-Gebiet befindet sich unter anderem eine Schule. Stadt und Feuerwehr werden in diesem Fall die Bürger über die weiteren Schritte informieren. Auch bei hallo24.de bleiben sie auf dem Laufenden. Erst vor wenigen Wochen hatte es am Aasee in Münster einen Bombenverdacht gegeben. Jedoch wurde an dieser Stelle nur Schrott gefunden.

In diesem Bereich müsste bei einem Bombenfund evakuiert werden. Foto: Stadt Münster
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