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Verdachtspunkt an der Brunnenstraße

Bombe in Münster: Freilegung abgeschlossen – jetzt herrscht Klarheit

Münster

Am Montag (5. Juli) untersuchte der Kampfmittelräumdienst einen Verdachtspunkt an der Brunnenstraße in Münster. Dort sollte sich möglicherweise eine Bombe im Erdreich befinden. Jetzt herrscht Klarheit.

Von Dario Teschner

In der Nähe des Aasees in Münster könnte eine Bombe im Erdreich liegen. (Symbolbild) Foto: dpa (Fotomontage: hallo24)

Update: 5. Juli, 14.54 Uhr. Die Freilegung des Verdachtspunktes an der Brunnenstraße ist abgeschlossen. Soeben gab die Feuerwehr Entwarnung. Es wurde keine Bombe in der Nähe des Aasees entdeckt. Der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg fand lediglich zivilen Schrott. Eine Evakuierung oder gar eine Entschärfung ist somit nicht notwendig. Schon am Mittwoch (7. Juli) wird am Hösterplatz in Münster der nächste Verdachtspunkt überprüft. 

Update: 5. Juli, 13.43 Uhr. Die Feuerwehr Münster ist weiterhin an der Brunnenstraße im Einsatz. Von Mitarbeitern des Kampfmittelräumdienstes wird dort immer noch der Verdachtspunkt freigelegt. "Es gibt noch nichts Positives oder Negatives zu berichten", teilte ein Sprecher der Feuerwehr auf Nachfrage von hallo24 mit. Sobald es Neuigkeiten zu der möglichen Bombe gibt, werde man umgehend informieren. Immer wieder werden in Münster Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, die unschädlich gemacht werden müssen.

Münster: Bombe am Aasee vermutet

Update: 5. Juli, 12.26 Uhr. Seit Montagmorgen wird an der Brunnenstraße in der Nähe des Aasees in Münster geprüft, ob sich eine Bombe im Erdreich befindet. Der Kampfmittelräumdienst ist noch dabei den Verdachtspunkt freizulegen. Noch steht nicht fest, ob es sich tatsächlich um einen Blindgänger handelt. Die Sperrung der Scharnhorststraße in Richtung Weselerstraße konnte laut Polizei jedoch wieder aufgehoben werden. 

Update: 5. Juli, 9.50 Uhr. Die Polizei Münster gab vor wenigen Minuten via Twitter bekannt, dass die Scharnhorststraße in Richtung Weselerstraße für etwa eine Stunde voll gesperrt wird. Die Maßnahme steht im Zusammenhang mit der Freilegung des Verdachtspunkts an der Brunnenstraße. Bisher konnte jedoch keine Bombe im Bereich des Aasees entdeckt werden. Die Pflegeeinrichtung St. Lamberti, die sich im Falle einer Räumung im Evakuierungsradius befinden würde, macht am Montag vorsorglich einen Tagesausflug.

Update: 5. Juli, 8.53 Uhr. Seit etwa einer Stunde ist der Kampfmittelbeseitigungsdienst an der Brunnenstraße in Münster im Einsatz, um die Stelle, an der sich mutmaßlich eine Bombe befindet, freizulegen. Bislang ist noch unklar, ob es sich bei dem Verdachtspunkt im Bereich des Aasees um einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelt oder nicht. Sollte sich die Vermutung jedoch bestätigen, droht im Stadtviertel Pluggendorf eine Evakuierung. Erst dann wird die Stadt sowie die örtliche Feuerwehr weitere Schritte einleiten. 

Erstmeldung: 5. Juli, 7 Uhr. Durch die Bezirksregierung Arnsberg wird im Verlauf des Tages der nächste Verdachtspunkt freigelegt. Die entsprechende Stelle, an der ein Blindgänger vermutet wird, befindet sich an der Brunnenstraße im Stadtviertel Pluggendorf. Nach Angaben der Feuerwehr ist der Ablauf bei einer solchen Überprüfung immer gleich. Die Arbeiten beginnen demzufolge gegen 8 Uhr morgens. Ob sich im Erdreich am Aasee in Münster tatsächlich eine Bombe befindet, soll dann spätestens bis zum Mittag geklärt sein. Erst dann kann eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob eine Evakuierung erforderlich ist oder nicht. 

Münster: Evakuierung am Aasee droht wegen möglicher Bombe

Schon am Mittwoch (30. Juni) teilte die Stadt mit, dass sich an der Brunnenstraße möglicherweise ein Blindgänger befinden könnte. Ob an dem Verdachtspunkt am Aasee in Münster tatsächlich eine Bombe liegt, soll nun geklärt werden. Für die Überprüfung rückt der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg am Montag (5. Juli) an.

Sollten die Sprengstoffexperten tatsächlich zu dem Ergebnis kommen, dass es sich um eine Bombe handelt, die möglicherweise entschärft werden muss, würde im Radius von 250 Metern eine Evakuierung anstehen. Auch ein Teil des Aasees wäre von dieser Maßnahme betroffen. Für den Fall eines Bombenfunds hat die Stadt Münster den entsprechende Bereich, der geräumt werden müsste, bereits festgelegt. 

Bei einem Bombenfund in Münster müsste in dieser Bereich nahe des Aasees evakuiert werden. Foto: Stadt Münster

Bombe in Münster: Weiterer Verdachtspunkt am Hösterplatz

Seitens der Stadt Münster wird noch einmal gesondert über die Abläufe einer möglichen Evakuierung im Bereich der Brunnenstraße informiert, wenn eine Bombe gefunden werden sollte. Auch die Feuerwehr würde die Bevölkerung dann rechtzeitig warnen, beispielsweise über Twitter, Lautsprecherdurchsagen sowie der Warn-App NINA.

Am Hösterplatz in Münster gibt es derzeit noch einen weiteren Verdachtspunkt, an dem ein Blindgänger vermutet wird. Diese Stelle soll jedoch erst am MIttwoch (7. Juli) genauer unter die Lupe genommen werden. Vor etwa einem Monat wurde zuletzt eine Bombe in Münster entschärft. Der Blindgänger lag an der Lützow-Kaserne in Handorf. Für die Entschärfung war damals ebenfalls eine Evakuierung notwendig. 

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