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Verdachtspunkt am Buddenturm untersucht

Blindgänger an Münsters Promenade? Feuerwehr gibt Entwarnung

Münster

Erneut wurde in Münsters Erdreich eine Bombe vermutet. Gleich drei Verdachtspunkte wurden am Mittwoch untersucht. 

Von Sven Haverkamp und Sohrab Dabir

Münster: Heute soll geklärt werden, ob an der Promenade eine Bombe im Boden liegt (Symbolbild). Foto: dpa

Update: 14.37 Uhr. In Münster wird es am Mittwoch keine Bombenentschärfung und somit auch keine Evakuierung geben. Wie die Feuerwehr mitteilt, hat sich auch der dritte Verdachtspunkt an der Kreuzschanze nicht bestätigt. Dort wurden lediglich gebrannte Ziegel und ziviler Schrott gefunden. Der Einsatz an der Promenade ist damit beendet.

Münster: Erste Erwarnung bei Bombenuntersuchung

Update: 12.08 Uhr. Auch der zweite Verdachtspunkt hat sich nicht bestätigt: Die Feuerwehr Münster teilt mit, dass Scherben und Fragmente aus dem 17. bis 19. Jahrhundert ausgegraben wurden. Nun sollen die Arbeiten am letzten Verdachtspunkt an der Kreuzschanze in Münster starten. Wir berichten weiter.

Update: 10.50 Uhr. Wie die Feuewehr Münster berichtet, kann beim ersten Verdachtspunkt an der Kreuzschanze schon Entwarnung gegeben werden. Es handelt sich hier lediglich um "neuzeitlichen Schrott". 

Erstmeldung: Die Meldungen über Blindgänger in Münster Erdreich reißen nicht ab. Am Freitag (6. August) meldete die Stadt eine oder mehrere mögliche Bomben an der Kreuzschanze.   Ab 8 Uhr legen Kampfmittelexperten am Mittwoch (11. August) drei Verdachtspunkte an der Promenade nahe dem Buddenturm frei. 

Münster: 2600 Personen wären von Evakuierung betroffen

Sollten dort tatsächlich Bomben gefunden werden, die einer Entschärfung bedürfen, müsste zuvor ein Bereich mit einem Radius von 250 Metern evakuiert werden. In dem dicht bewohnten Areal in Münster würde solch eine Evakuierung 2600 Personen betreffen. Darunter auch das Seniorenpflegeheim Mathildenstift. 

In diesem Radius müsste in Münster rund um die Kreuzschanze evakuiert werden.  Foto: Stadt Münster

Auch die Promenade und die Münzstraße müssten für den Rad- und Autoverkehr gesperrt werden. Ein Ergebnis der Untersuchungen in Münster soll gegen Mittag vorliegen. Vor zwei Wochen hatte es bereits einen ähnlichen Einsatz gegeben. Jedoch stellte sich bei der Freilegung heraus, dass die im Süden von Münster gefundene Bombe nicht entschärft werden musste.

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