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Einsatz beendet

Bombe in Münster erfolgreich entschärft: Sperrungen wieder aufgehoben

Münster

An der Fliednerstraße in Münster wurde eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt, die am Donnerstag entschärft wird. Alle Infos dazu lesen Sie in unserem Newsticker.

Von Dario Teschner und Sohrab Dabir

+++Newsticker zur Bombe in Münster aktualisieren+++

Update: 13.05 Uhr. Die Bombe an der Fliednerstraße in Münster wurde erfolgreich entschärft. Die Evakuierungsmaßnahmen sowie die Straßensperrungen sind somit aufgehoben. Alle Bewohner im Sperrradius können sich wieder in ihre Wohnungen begeben.

Evakuierung beendet: Entschärfung der Bombe startet

Update: 12.35 Uhr. Nun ist die Evakuierung in Münster abgeschlossen. Somit kann der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung des Blindgängers beginnen. Wie lange dies dauert, ist unklar und hängt von der Beschaffenheit der Bombe ab.

Update: 12.31 Uhr. Die Evakuierung rund um die Fliednerstraße in Münster ist noch im vollen Gange, aber weit vorangeschritten, teilt die Feuerwehr mit. Sobald die Maßnahme beendet ist, kann die Entschärfung der Bombe beginnen.

Bombe in Münster bereits freigelegt

Update: 10.20 Uhr. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg hat den Blindgänger an der Fliednerstraße bereits freigelegt. Es handelt sich dabei um eine britische 250-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die einfach gezündet ist, berichtet die Feuerwehr Münster. Die Evakuierung dauert derweil weiter an.

Update: 9.45 Uhr. Personen, die die Betreuungsstelle im Sportpark Sentruper Höhe aufsuchen, werden beten, an die Hygieneregeln zu achten. Auch Menschen, die derzeit in Quarantäne sind, können sich dort einfinden, sofern sie sich im Vorfeld bei den Einsatzkräften vor Ort melden.

Update: 9.15 Uhr. Wie die Feuerwehr Münster berichtet, werden derzeit Patienten aus dem UKM in andere Klinikgebäude verlegt. Ab dem Parkplatz am Allwetterzoo gibt es für die Patientinnen und Patienten einen Shuttle-Service. Die Einsatzkräfte bitten auch darum, an die Einhaltung des Parkverbots zu denken, um die Maßnahmen nicht zu behindern.

Die Feurwehr Münster ist derzeit bei der Evakuierung rund um die Fliednerstraße im Einsatz. Foto: Feuerwehr Münster

Münster: Knapp 1000 Menschen von Evakuierung betroffen

Update: 5. Mai, 8.49 Uhr. Von den Evakuierungsmaßnahmen in Münster sind am Donnerstag etwa 1000 Menschen betroffen. Sie müssen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Sobald alle Personen den Gefahrenbereich verlassen haben, kann mit der Entschärfung der Bombe begonnen werden.

Update: 5. Mai, 8.15 Uhr. Die Evakuierung hat begonnen. Rund um den Verdachtspunkt an der Fliednerstraße in Münster ist mit Containern ein sogenannter "Splitterschutz" aufgebaut worden. Die Vorkehrungen dazu erfolgten bereits am Mittwoch (4. Mai).

Die Feuerwehr erinnert Anwohner, die ihre Häuser und Wohnungen aufgrund der Bombenentschärfung verlassen müssen, daran, einige elementare Vorkehrungen zu treffen. "Denken Sie an wichtige Dinge (Herd/Licht aus, Schüssel)", heißt es in einem Tweet der Einsatzkräfte aus Münster.

Münster: Bombenfund an der Fliednerstraße – Verdachtspunkt wird freigelegt

Erstmeldung: 5. Mai, 7.58 Uhr. Wieder einmal wurde bei Sondierungen in Münster ein Blindgänger gefunden, den es jetzt zu entschärfen gilt. Am Donnerstagmorgen (5. Mai) wird der Fundort an der Fliednerstraße freigelegt, um die Größe der Bombe herauszufinden. Anschließend soll ein entsprechender Evakuierungsradius, der voraussichtlich 250 Meter betragen wird, festgelegt werden.

Nach aktuellem Stand liegen in dem Evakuierungsbereich zahlreiche öffentliche Einrichtungen, wie ein Altenheim, eine Schule, sowie Teile der Universität. Auch das Uniklinikum Münster ist von der Bombenentschärfung betroffen, weshalb einige Patienten verlegt werden müssen. Ab 8 Uhr sollten alle Personen, die von der Räumung betroffen sind, entsprechend vorbereitet sein. Über Lautsprecherdurchsagen, über die Warn-App NINA sowie über die Medien werden die Menschen aufgefordert, das Sperrgebiet zu verlassen.

Bombe in Münster: UKM bereitet sich auf Evakuierung vor

Bereits seit Tagen laufen am UKM die Vorbereitungen für die Evakuierung. Das Uniklinikum teilte mit, dass das Parkdeck vor dem Zentralklinikum am Donnerstag ab 6 Uhr gesperrt werde. Am Allwetterzoo Münster wurden Ausweichparkflächen für Patienten eingerichtet. Des Weiteren werde zwischen 7 und 16 Uhr ein kostenloser Shuttle-Service zwischen dem Zoo und dem Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ZMK) eingesetzt.

Wegen der Bombenentschärfung an der Fliednerstraße werden ab 9 Uhr auch die Haupteingänge Ost und West des Zentralklinikums gesperrt sein. Die Nordstraße ist ebenfalls von den Maßnahmen betroffen. Patienten, die die Einrichtung dennoch erreichen wollten, werden gebeten, den ZMK-Eingang an der Waldeyerstraße 30 zu benutzen. Das UKM teilte zudem mit, dass die Zufahrt zur Notaufnahme gesichert sei und auch Notfälle der Geburtshilfe bis zum Kreißsaal vorfahren können.

Das Herz-MRT-Zentrum und das Gebäude Manuelle Medizin (Von-Esmarch-Straße 48 und 50) sowie Teile der Station für Psychische Gesundheit auf dem Albert-Schweitzer-Campus, seien ebenfalls unmittelbar von der Bombenevakuierung betroffen. Das UKM hat die betroffenen Mitarbeiter und Patienten über die Maßnahmen informiert.

Bombe in Münster beeinträchtigt Busverkehr

Die Stadtwerke Münster teilte mit, dass es aufgrund der Bombenentschärfung an der Fliednerstraße auch zu Einschränkungen im Busverkehr kommen werde. Einige Linien werden am Donnerstag (5. Mai) umgeleitet. Hier eine Übersicht:

  • 1
  • 5
  • 11
  • 12
  • 22
  • R63
  • R64
  • 564

Die Bushaltestellen Schreiberstraße, Hautklinik, Lukaskirche, Universitätsklinikum und Schmeddingstraße können während der Bombenevakuierung nicht angefahren werden. Fahrgäste werden daher gebeten, auf die umliegenden Stopps auszuweichen. Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten werde es an den Haltestellen Coesfelder Kreuz, Wilhelm-Klemm-Straße (alle Linien), Potstiege (Linien 5, 11 und 22) und Deipenfohr (1, 12, R63/R64/564) geben.

Bombe in Münster: Betreuungsstelle ist eingerichtet

Im Zuge der Evakuierungsmaßnahmen und der anschließenden Bombenentschärfung wurde in Münster eine Betreuungsstelle im Sportpark Sentruper Höhe (Sentruper Straße) eingerichtet. Die Stadt weist darauf hin, dass hier die entsprechenden Corona-Regeln (Mundschutz, Abstand, Händedesinfektion) gelten.

Auch Personen, die sich aufgrund einer Corona-Infektion in Quarantäne befinden, dürfen die Anlaufstelle nutzen. "Dieser Personenkreis muss sich vor Ort bei den Einsatzkräften melden", heißt es in einer Mitteilung. Die Stadt Münster sowie die Einsatzkräfte werden über den aktuellen Stand der Dinge vor Ort berichten. Unter der Rufnummer 0251/ 492 9999 ist das Info-Telefon der Feuerwehr am Donnerstag erreichbar.

In Münster werden regelmäßig Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt, die dann unschädlich gemacht werden müssen. Erst kürzlich musste auf dem Schifffahrter Damm in Münster ein Blindgänger entschärft werden.

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