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Blindgänger

Entwarnung: Bombe in Münster entschärft

Münster

An der Gasselstiege in Münster wurde eine Bombe gefunden. Nun konnte sie erfolgreich entschärft werden.

Von Sohrab Dabir, Sven Haverkamp und Dario Teschner

Erneuter Bombenfund: Am Dienstag kommt es zu einer Evakuierung rund um die Gasselstiege in Münster (Symbolbild). Foto: picture alliance / dpa

Update: 17.55 Uhr. Wie die Polizei Münster mitteilt, ist die Entschärfung der Bombe an der Gasselstiege in Münster erfolgreich beendet worden. Die Sperrungen werden aufgehoben und die Anwohner können zeitnah nach Hause zurückkehren. 

Update: 17.22 Uhr. Via Twitter teilte die Stadt Münster vor wenigen Augenblicken mit, dass die Evakuierung nun vollständig abgeschlossen sei, sodass die Entschärfung nun eingeleitet werden kann. Da jedoch ein Teil des Zünders für diese Maßnahme vorsichtshalber an Ort und Stelle gesprengt werden muss, könnte in wenigen Minuten ein Knall zu hören sein.

Bombe in Münster entdeckt – Evakuierung verzögert sich

Update: 16.30 Uhr. Die Evakuierung nach dem Bombenfund in Münster hat sich verzögert und ist erst um 15.45 Uhr gestartet, wie die WN berichten. Dementsprechend verlagert sich auch die Entschärfung des Blindgängers weiter nach hinten. 

Update: 14.45 Uhr. Der Verdacht hat sich bestätigt: An der Gasselstiege in Münster wurde eine Bombe entdeckt. Seit etwa 14.30 Uhr läuft die Evakuierung. Bei dem Blindgänger handelt es sich um eine britische 250-Kilo-Bombe, deren Zünder entschärft werden muss. 

Um den Fundort herum muss ein Bereich von 250 Metern geräumt werden. Die rund 360 Anwohner im Evakuierungsbereich müssen umgehend ihre Wohnungen verlassen, Arbeitnehmer ihre Arbeitsstellen. Sie werden durch Lautsprecherdurchsagen und Fußtrupps vor Ort und die sozialen Medien informiert. Auch der Germania-Campus muss geräumt werden. 

Eine Betreuungsstelle ist in der Realschule im Kreuzviertel eingerichtet worden. Es gilt die 3G-Regel: Unterlagen und Impfnachweise müssen bereitgehalten werden. Ein Evakuierungs-Busshuttle startet an der Haltestelle „Meßkamp“ (stadteinwärts) und endet an der Haltestelle „Polizeipräsidium“. Der Bus hält auch jeweils kurz an den Haltestellen:

  • Germania-Campus
  • Orleans-Ring
  • Leonardo-Campus
  • Technologiepark
  • Leonardo-Campus
  • Orléansring
  • Dreifaltigkeitskirche

Gesperrt sind die Gasselstiege, der Rigaweg, Dorpatweg, Koburger Weg und die Prins-Claus-Straße. Den Sperrbereich und die Linie des Shuttlebusses sehen Sie hier: 

Der Sperrbereich und die Busroute zur Evakuierung in Münster. Foto: Stadt Münster

Update: 9. November. Am heutigen Dienstag gibt es Klarheit darüber, ob sich an der Gasselstiege in Münster eine Bombe im Boden befindet. Die Freilegung des Verdachtspunktes hat bereits begonnen – wie lange die Maßnahme dauert, ist noch unklar. Bei einem Bombenfund müsste unter Umständen auch die Steinfurter Straße gesperrt werden. Wir berichten weiter.

Erstmeldung: 5. November. In einer der ältesten Straßen Münsters könnte eine Bombe im Erdreich liegen. Wie die Stadtverwaltung am Freitag (5. November) mitteilt, haben Kampfmittelüberprüfungen im Bereich der Gasselstiege Hinweise auf einen möglichen Blindgänger ergeben.

Am kommenden Dienstag (9. November) soll der Verdachtspunkt in Münster von Experten der Bezirksregierung Arnsberg untersucht und freigelegt werden. Erst dann kann mit genauer Sicherheit gesagt werden, ob es sich um eine Bombe handelt oder nicht.

Bombe in Münster? Sperrung der Steinfurter Straße droht

Falls sich der Verdacht bestätigt, wird es im 250-Meter-Radius rund um die Gasselstiege in Münster zu einer Evakuierung kommen. Ein genauer Zeitpunkt für eine solche Maßnahme konnte die Stadtverwaltung noch nicht nennen. Die Beschaffenheit der möglichen Bombe könnte auch dazu führen, dass unter Umständen die viel befahrene Steinfurter Straße im Norden der Stadt gesperrt werden müsste.

Vor wenigen Wochen hatte es im Südpark von Münster eine Freilegung gegeben. Jedoch entpuppte sich die angenliche Bombe am Ende als ziviler Schrott.

Münster: In diesem Bereich müsste im Falle eines Bombenfundes evakuiert werden. Foto: Stadt Münster
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