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Blindgänger im Südosten

Bombe in Münster erfolgreich entschärft - Evakuierung beendet

Münster

Am Mittwoch wurde im Stadtteil Gremmendorf eine Bombe gefunden. Die Entschärfung musste am selben Tag erfolgen.

Von Sohrab Dabir

An der Heidestraße in Münster wurde eine Bombe gefunden. (Symbolbild) Foto: dpa

+++ Newsticker zum Bombenfund in Münster aktualisieren +++

Update: 16.30 Uhr. Die Bombe an der Heidestraße in Münster-Gremmendorf wurde um 15.30 Uhr vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) erfolgreich entschärft. Während des Einsatzes hatten sich laut Angaben der Stadtverwaltung 19 Menschen in der Betreuungsstelle in der Grundschule am Vörnste Esch eingefunden. Mit dem KBD sowie Kräften der Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen waren insgesamt rund 80 Personen im Einsatz. Die Evakuierung ist somit beendet und auch die Straßensperrungen wurden wieder aufgehoben.

Horst Schöwe (links) und Peter Asmussen vom Kampfmittelbeseitigungsdienst haben die Bombe in Münster entschärft. Foto: Stadt Münster

Update: 15.15 Uhr. Zuletzt hat es vor knapp vier Jahren in Gremmendorf eine Bombenentschärfung gegeben. Diese verlief jedoch weitaus dramatischer als die meisten Einsätze. Ein Baggerfahrer hatte den Blindgänger, der an einer Baustelle lag, aus Versehen bewegt. Umgehend musste daher die Evakuierung eingeleitet werden, da nicht klar war, ob dabei der Zündmechanismus aktiviert wurde oder nicht. Dann hätte die Bombe jederzeit explodieren können. Lesen Sie hier nach, wie der damalige Einsatz in Münster verlief.

Evakuierung in Münster-Gremmendorf dauert noch an

Update: 15.10 Uhr. Bislang gibt es noch keine Informationen darüber, wie weit die Evakuierung in Gremmendorf fortgeschritten ist. Noch scheint sie jedoch nicht abgeschlossen zu sein. Erst nach Abschluss der Maßnahme kann der Blindgänger an der Heidestraße entschärft werden.

Update: 14.05 Uhr. Von der Evakuierung in Gremmendorf sind rund 150 Personen betroffen. Wann der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit der Entschärfung des Blindgängers beginnt, ist noch unklar. Dies hängt davon ab, wann die Evakuierung beendet sein wird. Der letzte derartige Einsatz liegt noch nicht lange zurück: Vor knapp zwei Wochen wurde an der Fliednerstraße in Münster eine Bombe entdeckt.

Erstmeldung: 18. Mai, 13.45 Uhr. Wie die Stadt Münster mitteilt, wurde auf dem ehemaligen Gelände der Westfalen AG im Stadtteil Gremmendorf (Heidestraße) eine Bombe gefunden. Der 250 Kilogramm schwere Blindgänger wurde bei Sondierungsarbeiten entdeckt und muss noch heute entschärft werden.

Personen, die im Umkreis von 300 Metern um die Heidestraße arbeiten und wohnen, müssen umgehend die Gebäude verlassen. Die Feuerwehr Münster ist vor Ort und informiert die Menschen über die anstehende Evakuierung. Zudem warnt die App NINA über den Bombenfund in Gremmendorf.

Bombe in Münster gefunden: Betreuungsstelle eingerichtet

Für Personen, die während des Einsatzes in Gremmendorf keine Unterkunft finden, wurde an der Ida-Grundschule (Vörnste Esch 19) eine Betreuungsstelle eingerichtet. Dort können sie sich für die Dauer der Evakuierung sowie der anschließenden Bombenentschärfung einfinden. Im Bereich rund um den Fundort des Blindgängers sind zudem Straßensperren eingerichtet. Verkehrsteilnehmer in Münsters Südosten müssen daher mit Behinderungen rechnen.

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