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Untersuchung

Erneuter Bomben-Verdacht in Münsters Innenstadt

Münster

Einmal mehr besteht in Münsters Innenstadt der Verdacht auf einen Bombenfund. Eine Untersuchung soll Klarheit bringen.

Von Sven Haverkamp

Die Meldungen über mögliche Blindgänger in Münster häufen sich dieser Tage. Erst am Mittwoch (30. Juni) berichtete die Stadt Münster von einem Bombenverdacht nahe des Aasees. Die Vermutung soll am kommenden Montag (5. Juli) überprüft werden. Bei einer Bestätigung könnte es in der dicht besiedelten Gegend zu einer umfangreichen Evakuierung kommen.

Münster: Bombenverdacht auch am Hösterplatz

Selbiges würde auch auf die Anwohner des Bereichs Hörsterplatz/Gartenstraße zukommen, sollte sich der Verdacht an dieser Stelle bestätigen. Kampfmittelüberprüfungen in Münster hatten zu der Annahme geführt, hier könne eine Weltkriegsbombe in der Erde liegen. Eine Evakuierung würde den folgenden Bereich betreffen: 

Der Evakurierungs-Radius, sollte am Hörsterplatz in Münster eine Bombe liegen. Foto: Stadt Münster

Überprüft wird der Verdachtsmoment am kommenden Mittwochvormittag (7. Juli). Erst dann können die Experten mit SIcherheit sagen, ob es sich um eine Weltkriegsbombe handelt und wenn ja, ob eine Entschärfung mitsamt umfangreicher Evakuierung, die auch die JVA betreffen würde, in einem Radius von 250 Metern nötig sein wird. Sollte dies der Fall sein, wird seitens der Stadt Münster noch einmal gesondert über die Abläufe informiert.

Die letzte Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Münster liegt erst etwa einen Monat zurück. Der Blindgänger lag bei der Lützow-Kaserne in Handorf im Boden. Die Evakurierung wirkte sich bis nach Telgte im Kreis Warendorf aus.

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