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Blindgängerverdacht

Fliegerbombe in Münster gefunden? Überprüfung abgeschlossen

Münster

Der Bombenverdachtspunkt wurde überprüft. Die Stadt Münster gibt nun Entwarnung. 

Von Sohrab Dabir

Auf der Spichernstraße in Münster muss unter Umständen eine Bombe entschärft werden. Foto: Sohrab Dabir/hallo24.de

Update: 22. November, 14.23 Uhr. Bei der Überprüfung des Verdachtspunktes an der Spichernstraße gibt die Stadt Münster am frühen Nachmittag Entwarnung: Im Boden liegt keine Fliegerbombe. "Bei der Öffnung des so genannten Verdachtspunktes hat sich lediglich eine eisenarmierte Betonplatte gefunden", heißt es in einer Mitteilung auf Twitter. Die Sicherheitsmaßnahmen werden nun zurückgebaut.

Update: 22. November, 12.55 Uhr. Am heutigen Montag erfolgt die Überprüfung des Bombenverdachtspunktes an der Spichernstraße in Münster. Möglicherweise befindet sich ein Blindgänger im Erdreich. Ob dem so ist, soll im Laufe des Tages bekannt gemacht werden.

Sollte sich der Verdacht bestätigen, könnte eine Entschärfung samt vorhergehender Evakuierung nötig werden. Dies würde auch zu einer kurzfristigen Sperrung der B51 führen. Zuvor waren bereits Anwohner darauf hingewiesen worden, ihre Autos umzuparken (Hausnummern 30 bis 40). Zusätzlich wurden Container um den Verdachtspunkt aufgebaut.

Update: 17. November. In wenigen Tagen beginnt die Freilegung der möglichen Bombe an der Spichernstraße in Münster. Bereits ab Mittwoch (17. November) hat die Stadt erste Halteverbotsschilder rund um den Bereich im Geistviertel angebracht. Das absolute Halteverbot rund um den Verdachtspunkt gilt nur am Tag der Freilegung und betrifft den Bereich der Hausnummern 30 bis 40. Der Ordnungsdienst wird am Montag (22. November) die Einhaltung kontrollieren und rechtswidrig geparkte Fahrzeuge versetzen lassen. Sollte eine Bombe im Boden gefunden werden, droht die kurzfristige Sperrung der B51 in Münster.

In diesem Radius müsste bei einem Bombenfund evakuiert werden. Foto: Stadt Münster

Blindgänger-Verdacht an der Spichernstraße in Münster

Erstmeldung: 12. November. Erneut gibt es in Münster einen Blindgängerverdacht: Kampfmittelüberprüfungen an der Spichernstraße im Süden der Stadt haben ergeben, dass sich in dem Wohnviertel möglicherweise eine Bombe im Erdreich befinden könnte.

Am 22. November (Montag) soll der Verdachtspunkt, der sich nahe des Preußenstadions befindet, von Experten der Bezirksregierung Arnsberg untersucht werden. Wann genau es zu einer möglichen Entschärfung an diesem Tag kommen wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden.

Bombe im Geistviertel? Sperrung der B51 in Münster droht

Wie die Stadt Münster mitteilt, sind im Vorfeld umfangreiche Arbeiten nötig, um die Freilegung der möglichen Bombe vorzubereiten. Anlieger der Spichernstraße sowie die dort ansässige Erna-de-Vries-Realschule werden über die Maßnahmen direkt informiert. Am Verdachtspunkt, nahe der Hausnummer 30, wurde bereits am Freitag (12. November) ein Großcontainer angeliefert, der etwa eine zu rodende Hecke aufnehmen kann. Zudem soll noch ein Kran aufgebaut werden.

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, herrscht an den Hausnummern 30 bis 40 am Tag der Freilegung des Verdachtspunktes ab 4.30 Uhr bis zum Abschluss der Maßnahme ein absolutes Halteverbot. Erst nach der Freilegung wird feststehen, ob sich im Boden eine Bombe befindet und ob diese noch entschärft werden muss. Neben der Räumung der Realschule an der Spichernstraße wird bei einer Evakuierung auch die Sperrung der B51, die zur A1 führt, notwendig sein. Wir berichten an dieser Stelle über die weiteren Maßnahmen an diesem Tag. Erst vor wenigen Tagen hatte es in Münster eine erfolgreiche Bombenentschärfung gegeben.

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