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Blindgänger

Bombe in Münster erfolgreich entschärft – Evakuierung beendet

Münster

Der Kampfmittelräumdienst hat die Bombe am Hörsterplatz in Münster entschärft. Die Straßensperrungen sind wieder aufgehoben.

Von Dario Teschner

Am Hörsterplatz in Münster lag eine Bombe unter der Erde. (Symbolbild) Foto: David Young/dpa

+++ Newsticker zur Bombe in Münster aktualisieren +++

  • In Münster wird am Mittwoch (7. Juli) eine Bombe entschärft.
  • Der Blindgänger wurde am Hörsterplatz entdeckt.
  • Etwa 1400 Menschen mussten das Evaluierungsgebiet verlassen.

Update: 7. Juli, 16.35 Uhr. Die Feuerwehr Münster vermeldet, dass die 250 Kilo schwere Weltkriegsbombe auf dem Hörsterplatz erfolgreich entschärft wurde. Somit sind die Evakuierung sowie die Straßensperren in dem Bereich wieder aufgehoben.

"Weil der Zünder des Blindgängers deformiert war, musste der Detonator gesprengt werden", teilt die Stadt Münster mit. Knapp ein Dutzend Personen nutzten die Betreuungsstelle in der Halle Münsterland. 85 Kräfte der Feuerwehr, Polizei und Hilfsorganisationen waren am Dienstag im Einsatz. 

Update: 7. Juli, 15.25 Uhr. Bei der Bombenentschärfung am Hörsterplatz in Münster erfolgt nach der Entfernung des Zünders die Sprengung eines speziellen Zünderteils. Die Feuerwehr erklärte, dass es in diesem Zusammenhang mehrere Signale geben werde. 

Münster: Evakuierung am Hörsterplatz abgeschlossen – Entschärfung der Bombe startet

Update: 7. Juli, 15.14 Uhr. Die Feuerwehr Münster hat gerade über Twitter mitgeteilt, dass die Evakuierung am Hörsterplatz erfolgreich abgeschlossen ist. Die Sprengstoffexperten des Kampfmittelräumdienstes können nun damit beginnen die Bombe zu entschärfen. Sobald der Blindgänger unschädlich gemacht wurde, können die Menschen zurück in ihre Wohnungen und Häuser. Aktuell halten sich nur rund neun Personen in der eingerichteten Notunterkunft auf. 

Münster: Busse müssen wegen Bombenfund umgeleitet werden

Update: 7. Juli, 14.31 Uhr. Die Evakuierungsmaßnahmen rund um den Hörsterplatz laufen seit 13 Uhr auf Hochtouren. Sobald der Bereich geräumt ist, kann mit der Entschärfung des Blindgängers begonnen werden. Aufgrund der Bombe in Münster müssen einige Busse umgeleitet werden, weil einige Straßen kurzfristig gesperrt werden mussten.

Münster: Straßen wegen Bombenentschärfung gesperrt

Update: 7. Juli, 12.35 Uhr. Die Stadtverwaltung hat weitere Einzelheiten zu dem Bombenfund am Hörsterplatz/Gartenstraße veröffentlicht. "Die britische 250-Kilogramm-Bombe ist mit einem deformierten Zünder freigelegt worden, sodass mit einer aufwendigen Entschärfung gerechnet werden muss", heißt es in der Pressemeldung. Um 13 Uhr soll die Evakuierung in einem Radius von 250 Metern um die Fundstelle beginnen. Betroffen sind etwa 1400 Menschen, die den Bereich umgehend verlassen müssen.  

Aufgrund der Bombenentschärfung müssen einige Straßen in Münster gesperrt werden. An folgenden Stellen ist daher mit Einschränkungen zu rechnen: 

  • Gartenstraße
  • Fürstenbergstraße (zwischen Ring und Landeshaus)
  • Piusallee und Nebenstraßen

Die Warendorfer Straße, die Wolbecker Straße und die Bahnhofstraße liegen nicht im Evakuierungsgebiet und sind weiterhin befahrbar. Die rund 1400 betroffenen Münsteraner können sich in einer eingerichteten Notunterkunft in der Halle Münsterland einfinden, während die Bombe unschädlich gemacht wird. "Ein Shuttlebus der Stadtwerke fährt ab Haltestelle Hörstertor A und an der Piusallee ab der Haltstelle am Ratsgymnasium. Der Bus wird mit "Evakuierung" gekennzeichnet", ergänzt die Stadt Münster.

Münster: Bombe am Hörsterplatz gefunden

Update: 7. Juli, 12.18 Uhr. Der Kampfmittelräumdienst hat bei der Überprüfung des Verdachtspunktes am Hörsterplatz tatsächlich einen Blindgänger entdeckt. Nach Angaben der Feuerwehr handelt es sich bei dem Sprengkörper um eine britische 250 Kilogramm Bombe. In Münster muss der Bereich rund um die Fundstelle evakuiert werden. Die Menschen müssen ihre Häuser und Wohnungen vorübergehend verlassen. Folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte.

Münster: Bombe am Hörsterplatz? Freilegung gestartet

Update: 7. Juli, 11.28 Uhr. Seit etwas mehr als drei Stunden läuft die Überprüfung des Verdachtspunkts am Hörsterplatz. Das Gelände wird nach einer möglichen Bombe abgesucht. Nach Angaben der Feuerwehr Münster ist der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg bereits eingetroffen. Aktuell ist noch unklar, ob hier ein Blindgänger im Erdreich schlummert oder nicht. Aber in ungefähr einer Stunde soll klar sein, ob eine Evakuierung notwendig ist oder nicht. Wir berichten weiter.

Update: 7. Juli, 10.08 Uhr. Die Arbeiten am Hörsterplatz dauern an. Weiterhin sind die Sprengstoffexperten damit beschäftigt den Verdachtspunkt in Münster nach einer Bombe abzusuchen. Neuigkeiten gibt es bisher noch nicht.

Update: 7. Juli, 8.40 Uhr. Die Freilegung des Verdachtspunktes am Hörsterplatz hat vor wenigen Minuten begonnen. Die Feuerwehr Münster geht bislang davon aus, dass bis zum Mittag feststeht, ob im Erdreich eine Bombe liegt oder nicht. Erst wenn der Kampfmittelräumdienst die Stelle genau überprüft hat, kann darüber entschieden werden, ob eine Evakuierung notwendig ist. Über Twitter und die Warn-App Nina informieren die Einsatzkräfte über den Stand der Dinge. 

Münster: Bombe am Hörsterplatz vermutet

Erstmeldung: 7. Juli, 6.52 Uhr. Im Verlauf des Mittwochs (7. Juli) wird durch die Bezirksregierung Arnsberg ein weiterer Verdachtspunkt in der Domstadt freigelegt, denn am Hörsterplatz Ecke Bohlweg in Münster wird eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet. Gegen 8 Uhr beginnen die Experten des Kampfmittelräumdienstes damit, die Stelle, an der der Blindgänger vermutet wird, genau zu untersuchen. 

Mit Spannung wird das Ergebnis der Untersuchung am Hörsterplatz in Münster erwartet. Bis zum Mittag soll Klarheit darüber herrschen, ob an diesem Verdachtspunkt eine Bombe unter der Erde liegt oder nicht. Sollte sich hier tatsächlich ein Sprengkörper befinden, kommt es zu einer Evakuierung. Die Feuerwehr informiert über Twitter und die Warn-App NINA. 

Münster: Evakuierung rund um den Hörsterplatz droht wegen möglicher Bombe

Die Stadtverwaltung teilte schon am Freitag (2. Juli) mit, dass es bei den Untersuchungen am Hörsterplatz eine verdächtige Messung gegeben habe, die auf einen möglichen Blindgänger hindeuten könnte. Sprengstoffexperten werden den Verdachtspunkt in Münster nun genau unter die Lupe nehmen. Vermutlich im Radius von 250 Metern müsste nach einem Bombenfund evakuiert werden.

Bewohner rund um den Hörsterplatz müssten dann ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Für den Fall eines Bombenfunds hat die Stadt den entsprechenden Bereich, der geräumt werden müsste, bereits festgelegt. In Münster werden immer wieder Blindgänger entdeckt. Wieso dies so ist und wie viele Bomben noch unter der Erde vermutet werden, erklärte der stellvertretender Leiter des Stadtmuseums gegenüber hallo24.

Dieser Bereich in Münster müsste im Falle einer Bombenevakuierung am Hörsterplatz geräumt werden Foto: Stadt Münster

Münster: Keine Bombe am Aasee gefunden

Schon am Montag (5. Juli) war der Kampfmittelbeseitigungsdienst in der Domstadt im Einsatz, um einen anderen Verdachtspunkt zu überprüfen. Die Sprengstoffexperten kamen jedoch zu dem Ergebnis, dass sich keine Bombe am Aasee in Münster befindet, sodass die Feuerwehr schnell Entwarnung geben konnte und nicht evakuiert werden musste.

Vor etwa einem Monat wurde zuletzt ein Blindgänger in Münster entschärft. Die Bombe lag an der Lützow-Kaserne in Handorf. Für die Entschärfung mussten auch Teile im Kreis Warendorf evakuiert werden.

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