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Suche nach Bombe in Münster: Feuerwehr gibt Entwarnung

Münster

Erneut bestand in der Innenstadt von Münster der Verdacht auf eine Bombe im Erdreich. Nun steht das Ergebnis der Untersuchung fest. 

Von Sven Haverkamp und Sohrab Dabir

Der am Donnerstag in Münster untersuchte Verdachtspunkt bestätigte sich nicht. (Symbolbild). Foto: picture alliance / dpa

Update: 29. Juli, 12.25 Uhr. Mehrere Stunden dauerte die Untersuchung des Verdachtspunktes am Kardinal-von-Galen-Ring in Münster. Vor wenigen Minuten konnte die Feuerwehr dann Entwarnung geben: Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg hat unter der Erde ledichlich Überreste einer britischen und 123 Kilo schweren Zielmarkierungsbombe gefunden. Eine Entschärfung sowie eine Evakuierung sind daher nicht notwendig. Erst zwei Tage zuvor hatte es eine Untersuchung zu einer möglichen Bombe in Münster gegeben. Auch dort gab es letztlich Entwarnung.

Update: 29. Juli, 9.10 Uhr. Am Kardinal-von-Galen-Ring in Münster könnte sich eine Bombe befinden. Dies hatten Untersuchungen in der vergangenen Woche ergeben. Seit dem heutigen Donnerstagmorgen (29. Juli) wird der Verdachtspunkt zwischen dem Vesaliusweg und der Annette-Allee von den Experten der Bezirksregierung Arnsberg überprüft.

Sollte sich dort tatsächlich ein Blindgänger befinden, der entschärft werden muss, wird es zu einer Evakuierung kommen. Bislang steht das Ergebnis noch nicht fest. Gegen Mittag soll es Klarheit geben.Wir berichten weiter.

Erstmeldung: 23. Juli. Die Meldungen über den Verdacht von Bomben im Erdreich von Münster reissen nicht ab. Nun gibt es die nächste Warnung: Nahe dem Kardinal-von-Galen-Ring zwischen Vesaliusweg und Annette-Allee gibt es Hinweise auf einen möglichen Blindgänger. 

Erst Anfang Juli musste eine Bombe am Hörsterplatz in Münster entschärft werden. Dafür mussten 1400 Menschen die Gefahrenzone räumen. Eine Evakuierung könnte auch am Kardinal-von-Galen-Ring drohen. 

Bombenfund in Münster? Evakuierung könnte auch Kliniken und Schulen treffen

Kampfmittelüberprüfungen haben zu dem Bomben-Verdacht in Münster geführt. Am kommenden Donnerstag (29. Juli) soll die Stelle freigelegt und überprüft werden. Erst dann wird sich endgültig herausstellen, ob es sich um eine Bombe handelt, die entschärft werden muss. 

Der Radius einer möglichen Evakuierung bei einem Bombenfund in Münster. Foto: Stadt Münster

In diesem Fall würde es in einem Radius von 250 Metern zu einer Evakuierung kommen. Besonders heikel: Innerhalb dieses Radius' liegen auch Einrichtungen wie das Ambulante Gefäßzentrum Münster (AGZM) oder die Caritas. Auch das Hotel Mövenpick wäre von einer Evakuierung betroffen. Nur einen Tag zuvor kam es an anderer Stelle im Münsterland ebenfalls zu einem Bombenfund: Der Blindgänger in Rheine konnte jedoch ohne Zwischenfälle entschärft werden. Die Evakuierung am Kettelerufer verlief reibungslos.

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