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Corona-Ansteckungen

Omikron-Ausbruch bei privatem Glühweintrinken

Münster

Bei einem privaten Treffen mehrerer Studenten infizierten sich fast alle Anwesenden mit dem Coronavirus.

Von Lea Wolfram

In Münster vermutet die Stadt einen Omikron-Ausbruch bei einer Studierendengruppe. (Symbolbild) Foto: dpa

Bei einem privaten Treffen in Münster ist es laut Angaben der Stadt zu einem Omikron-Ausbruch gekommen. Elf Studierende hatten sich am 13. Dezember zum gemeinsamen Glühweintrinken getroffen. Mittlerweile sind zehn von ihnen nachweislich mit Corona infiziert.

Die Personen seien allesamt geimpft und hätten laut eigenen Angaben vor dem Treffen ein negatives Schnell- oder Selbsttestergebnis gehabt, schildert die Stadt Münster in der Mitteilung weiter.

Stadt Münster erwartet weitere Bestätigungen über Omikron-Infektionen

Bei einem Mitglied der Gruppe konnte die neue Corona-Variante Omikron bereits labortechnisch nachgewiesen werden. Bei den anderen Fällen stehe die offizielle Bestätigung zwar noch aus, doch die Stadt Münster geht aufgrund des "zeitlichen und engen räumlichen Kontakts im Risikozeitraum" sicherheitshalber davon aus, dass sich auch die anderen betroffenen Personen mit Omikron infizierten.

Nach dem Corona-Ausbruch wurden entsprechende Maßnahmen im Umfeld der Infizierten veranlasst. Die Laborergebnisse, die wahrscheinlich weitere Omikron-Fälle innerhalb der Studierenden-Gruppe bestätigen, werden in den kommenden Tagen erwartet. Bislang scheinen die Krankheitsverläufe bei den Betroffenen mild zu sein. Um weitere Ansteckungen zu vermeiden, gelten auch an Weihnachten 2021 in NRW einige Corona-Regeln, die ab dem 28. Dezember noch einmal für alle verschärft werden. 

Corona-Inzidenz in Münster bei 125,5

In Deutschland werden seit Längerem grundsätzlich etwa fünf Prozent aller positiven Corona-Befunde sequenziert, um das Aufkommen von Varianten aufzudecken. "Darüber hinaus sind inzwischen einige Labore in der Lage, auch kurzfristig (in ein bis zwei Tagen) eine sogenannte Schnelltypisierung durchzuführen", berichtet die Stadt Münster. Dies habe in der Domstadt schon mehrfach zur frühzeitigen Aufdeckung von Omikron-Infektionen geführt.

Am Mittwoch (22. Dezember) liegt die 7-Tage-Inzidenz von Münster laut RKI bei 125,5. Es wurden 54 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet, 786 Menschen gelten derzeit als akut infiziert. Am Dienstag (21. Dezember) meldete die Stadt, dass 32 an Covid Erkrankte in Krankenhäusern behandelt werden. 13 von ihnen befinden sich auf Intensivstationen, elf werden beatmet.

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