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Fridays for Future

"Reicht halt nicht": Großer Klimastreik am Freitag in Münster

Münster

Die Organisatoren von "Fridays for Future" rufen am Freitag zum globalen Klimastreik auf. Im Vorfeld ihrer Demo kritisieren sie die neue Bundesregierung scharf.

Von Sohrab Dabir

Klare Botschaft der Klimaaktivistinnen: "Make Love Not CO₂". Foto: Markus Scholz/dpa

Seit über drei Jahren ziehen die Aktivistinnen und Aktivisten von "Fridays for Future" jeden Freitags durch Deutschlands Straßen, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. In dieser Woche wird erneut zum globalen Streik aufgerufen.

Auch in Münster wollen am Freitag (25. März) erneut Tausende Demonstrantinnen und Demonstranten unter dem Motto "#Reichthaltnicht" auf die Straße gehen. Im Vorfeld wird insbesondere die Ampel-Regierung scharf attackiert. "Es wurde von einer 'grünen Transformation' und einem Aufbruch in eine 1,5°-Grad konforme Politik der Ampel geredet. Doch die bisherige Arbeit der Regierung und der Koalitionsvertrag verdeutlicht: All das waren nichts als Lügen und leere Versprechen!", lautet der Vorwurf von "Fridays for Future".

"Fridays for Future" in Münster: Demo sorgt für Straßensperrungen

Deswegen werde man weiterhin demonstrieren, da die Ampel-Koalition "die Aufgabe nicht verstanden" habe. Ab 14 Uhr soll der Demonstrationszug an den Aasee-Kugeln in Münster starten. In der Zeit wird es auch zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr kommen. Die Stadtwerke weisen darauf hin, dass sämtliche Busse im Bereich der Innenstadt umgeleitet werden. Nicht betroffen davon sind die Haltestellen am Hauptbahnhof und am Bült. Auch für Autofahrer wird es am Freitagnachmittag kein Durchkommen geben.

Musikalisch begleitet wird die Demonstration der Klimaaktivisten am Freitag von der Sängerin "Karina mit K". Für reichlich Aufruhr und Unverständnis hatten dieser Tage die Organisatoren in Hannover gesorgt. Sie hatten den geplanten Auftritt der Münsteranerin Ronja Maltzahn auf ihrer Demo kurzerhand abgesagt, da diese Dreadlocks trägt.

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