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Fahndung nach Räuber-Duo

Plötzlich von hinten gewürgt: 18-Jähriger am Hafen ausgeraubt

Münster

Raubermittlungen: Ein junger Mann hält sich nachts mit seinen Freunden am Hafen auf. Doch plötzlich greift ein Unbekannter von hinten nach seinem Hals und drückt zu.

Lea Wolfram

Am Hafen in Münster wurde ein 18-Jähriger Opfer eines Raubüberfalls. (Archivbild) Foto: Lea Sarah Wolfram/msl24

Am frühen Sonntagmorgen (13. Juni) ist am Hafen ein Raub verübt worden. Wie die Polizei mitteilt, ist ein 18-Jähriger aus Gronau von einem noch unbekannten Täter angegriffen und überfallen worden. Die Beamten aus Münster fahnden nun nach dem Verdächtigen und seinem Komplizen und bitten um Hinweise von Zeugen.

Die Tat ereignete sich gegen 3.25 Uhr auf dem Hafenplatz in Münster, wo sich der junge Mann aus dem Münsterland mit Freunden aufhielt. Plötzlich jedoch packte jemand den Hals des 18-Jährigen und würgte ihn. Der Täter griff dann in die Hosentasche des Opfers und schnappte sich dessen Smartphone und etwas Bargeld. Dann flüchtete er zusammen mit einem Komplizen in Richtung Bernhard-Ernst-Straße.

Münster Hafen: 18-Jähriger ausgeraubt – Polizei sucht Täter-Duo

Die Polizei Münster veröffentlichte eine Personenbeschreibung des Täter-Duos und bittet um Hinweise von Zeugen. Wer hat den Raub am Hafen beobachtet? Wer etwas zur Tat oder den Tätern weiß, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0251/27 50 zu melden. Der Mann, der den 18-Jährigen würgte und ausraubte, wird wie folgt beschrieben:

  • etwa 18 bis 19 Jahre alt
  • circa 1,90 Meter groß
  • schlank
  • als südländisch beschrieben
  • schwarze Haare, zurückgegelt
  • trug ein grünes NBA-Tanktop und dunkle Jeans

Der Begleiter des Mannes, der nach dem Raubüberfall mit dem Hauptverdächtigen zusammen vom Hafen geflüchtet war, wurde ebenfalls beschrieben. Die Polizei vermutet, dass das Duo für einen weiteren Diebstahl am Hafen in Münster verantwortlich sein könnte. Auch hier werden Hinweise erbeten: „Möglicherweise sind die Männer Passanten an dem Abend im Umfeld aufgefallen.“

  • etwa 1,75 Meter groß
  • als dunkelhäutig beschrieben
  • trug schwarze Kleidung und einen schwarzen Fischerhut
Nach dem Raub am Hafen in Münster flüchtete das Täter-Duo in nördliche Richtung über die Bernhard-Ernst-Straße. Foto: Screenshot/Google Maps

Am selben Wochenende kam es zu einem weiteren Polizeieinsatz: Am Aasee Münster wurde ein junger Mann niedergestochen und lebensgefährlich verletzt. Zuvor war offenbar ein Streit zwischen zwei achtköpfigen Gruppen eskaliert. Generell war es wegen „Randale-Touristen“ zu Ausschreitungen am Aasee Münster gekommen, bei denen Polizeibeamte mit Böllern und Pyrotechnik beworfen wurden.

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